Wispernde Schatten – Daniel Blythe

Titel: Wispernde Schatten
Autor: Daniel Blythe 
Seiten: 304
Erscheinungsdatum: März 2013
Verlag: Chickenhouse / Carlsen
Leseprobe: Wispernde Schatten
ISBN-10: 3551520461

 

 

 

Klappentext:

Jede Nacht der selbe Albtraum. Seit Miranda mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder nach Firecroft Bay gezogen ist, hat sie keine ruhige Nacht mehr. Und den ganzen Tag fühlt sie sich von Schatten verfolgt. Als es im Bus dann auch noch schneit und an der Schule die PCs explodieren, ist sich Miranda sicher: Irgendetwas geht hier vor – etwas Düsteres, Geheimnisvolles. Doch Josh und seine Freunde glauben, sie könnten es aufhalten. Und sie behaupten, Miranda habe besondere Fähigkeiten, die ihnen dabei helfen … 

Meine Meinung:

Ein Buch der etwas anderen Art.
Hier erstmal was zum Inhalt:

Miranda May ist 12 und mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder „Trüffel“ nach Firecroft Bay gezogen. Seit längerer Zeit verfolgen sie Schatten. Sie kann Nachts nicht schlafen und findet keine Lösung für ihr Problem.
Sie lernt die Jugendlichen Josh, Cal, Lyssa und Olli kennen. Hinzu kommt plötzlich ihre Lehrerin Mrs. Bellini. Zusammen gehen sie auf Schattenjagd und machen seltsame Entdeckungen.

Mir persönlich hat das Buch ganz gut gefallen. Für meinen Geschmack hätte Miranda einen Ticken älter seien können. Das Buch ist an manchen Stellen wirklich recht schaurig und toll geschrieben. Besonders gut gefiel mir die Beschreibung des Ortes. Firecroft Bay kann man sich richtig gut vorstellen. Die typische gruselige Hafenstadt. Der Meeresnebel, das Knirschen des Kies und der Pier mit seinen kleinen Geschäften. Toll beschrieben!
Was mir noch sehr gut gefallen: der Autor hat wohl wirklich gut recherchiert. Er bringt historische Erreignisse ein, die ich noch nie in Jugendbüchern gelesen habe, da sie eher in die Region „Tabuthemen“ fallen. Deshalb finde ich es schwer eine passende Altersgruppe für das Buch zu bestimmen. Auf der einen Seite können sich 12-13 jährige vielleicht mit dem Verhalten von Miranda identifizieren, auf der anderen Seite, war es an manchen Stellen so spannend, dass ich doch manchmal das Gefühl hatte grade ein Buch für über 16 hrige in der Hand zu halten.
Eine Sache hat mir leider etwas gefehlt. Die Liebe. Grade in Mirandas Alter ist das ein durchaus relevantes Thema. Da ich immer als erstes auf die letzte Seite des Buches gucke, hat mich das etwas verwirrt. Der letzte Satz lautete „[…] Und so real wie die Liebe“. Im Laufe des Buches knistert es dann ein bisschen zwischen Miranda und einem anderem Charakter. Dort hätte man perfekt einen kleinen Abstecher im Thema Liebe machen können.
Ansonsten lässt sich das Buch locker lesen und ist auch schön flüssig geschrieben.

Im letzten Drittel wurde das Buch etwas kompliziert, da man als Unwissender auf diesem Gebiet nicht alles nachvollziehen konnte und etwas länger gebraucht hat um in das Thema reinzukommen. Das war  jedoch das einzig negative.
Alles in allem gefiel mir das Buch recht gut, auch, wenn es für eine Jüngere Altersgruppe (12-15) geschrieben ist.
Probleme die Geschichte nachzufühlen hatte ich keine und ich würde es durchaus weiter empfehlen!


Bewertung: 

3 von 5 Sternen

Begründung:

Gutes Buch, aber an manchen Stellen zu viel und dafür an anderen zu wenig genau ausgeführt.

Ein dickes Danke an Hierschreibenwir, da ich dort das Probeexemplar erhalten habe. 

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