Eragon – der Auftrag des Ältesten

Titel: Eragon – der Auftrag des Ältesten
Autor: Christopher Paolini
Seiten: 800
Leseprobe: Eragon
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2005
Verlag: cbj 
Erstes Buch: Rezension

Zusammenfassung:

Die Dämmerung setzt ein…
Die Verzweiflung wächst…
Finstere Mächte regieren!

Geschunden, aber siegreich ist Eragon aus seiner ersten Schlacht gegen den mächtigen Tyrannen Galbatorix hervorgegangen. Er ist zum Helden vieler Elfen, Zwerge und Varden geworden, doch nicht alle sind ihm wohlgesinnt. Die Kräuterfrau Angela hat einen Verräter prophezeit, der aus Eragons eigener Familie stammen soll. Eragon ist sich sicher: Der einzig lebende Verwandte ist sein Cousin Roran – aber niemals würde dieser sich gegen ihn wenden! Doch die Prophezeiung spricht: »So wird es kommen, selbst wenn du es zu verhindern suchst.«

Meine Meinung:


Puh. Das hat sich ganz schön gezogen. Fast 20 Tage habe ich an diesem Buch gelesen. Es ging einfach nicht voran. Das Buch besteht eigentlich aus vier Sachen: Varden, Roran, Elfenwald, Schlacht. Ich glaube, das fasst das Buch ganz gut zusammen.
Anders als im ersten Eragon Band ließt man die Geschichte aus drei Perspektiven. Die Hauptperspektive ist natürlich Eragon, doch dann erfährt man plötzlich von Rorans Leben in Carvahall und von Nasuadas Leben in Surda. Am Ende schließt sich die Geschichte zu einer zusammen. Eragon wird langsam ein richtiger Drachenreiter auch, wenn er dafür wirklich hart arbeiten muss. Arya wird immer präsenter in seinem Leben und ihm werden seine Gefühle klar. Roran stellt sich einer großen Aufgabe, die er sich selbst aufgeladen hat, doch er meister diese. 
Der Großtteil des Buches spielt im Elfenwald, der wirklich verdammt gut beschrieben worden ist. Er wird als die kleine (bzw. verdammt große) Welt der Elfen beschrieben und alles an dem Wald ist magisch. Eragon fühlt sich erst nicht so richtig wohl, weil dort niemand Fleisch ist etc., gewöhnt sich aber dann dran. 
Die Geschichte aus Nasuadas Sicht fand ich nur öde.
Was mich ein bisschen genervt hat, war die STÄNDIGE Wiederholung des Wortes „Myriaden“. Ich dachte mir die ganze Zeit nur:“Ok, Eragon. Ich habs verstanden, ich glaube es waren viele“. 
Ansonsten ist der Schreibstil etwas schleppender als im ersten Teil und es ist einfach nur ein Tagebuch über Eragons Probleme und wie er damit umgeht. Saphira wird immer reifer und die beiden sind und bleiben ein eingespieltes Team. 
Was ich am Buch am besten fand, waren die verschiedenen Szenerien. Man liest vom Wald, vom Beor Gebirge, von Carvahall, der Küste, den brennenden Steppen usw. Das ist eine kleine Abwechslung zum ersten Band, wo man die Punkte von Eragons und Broms Reise nur überfliegt.
Der prophezeite Verräter hat mich jedoch nicht wirklich überrascht. Ich hatte die ganze so eine Vorahnung und sie wurde bestätigt. Was diese Person Eragon dann jedoch sagt, hat mich wirklich überrascht. Man erfährt über Eragon als es einem bzw. Eragon selbst lieb ist. 

Meine Bewertung:

2,5 von 5 Sternen.
Es zieht sich und der Großteil des Buches wird wie ein dicker fetter Lückenfüller für die letzten 40 Seiten. Das Gute: die Bescheibung der Szenerien. 

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