Das Lied von Eis und Feuer – Der Thron der sieben Königreiche – George R.R. Martin

Titel: Das Lied von Eis und Feuer – Der Thron der sieben Königreiche
Englischer Titel: A Clash Of Kings
Autor: George R.R. Martin
Seiten: 576
Erscheinungsdatum: 21. Juni 2011
Verlag: Blanvalet
Band Nummer: 3
Andere Bände: Band 1, Band 2
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Zusammenfassung:

Nach dem Tod seines Vaters ist es an dem erst fünfzehnjährigen Robb Stark, die Herrschaft über Winterfell und damit über den ganzen Norden von Westeros anzutreten. Robb kämpft noch um die Anerkennung und den Respekt seiner Untertanen, da bricht im Reich ein Bürgerkrieg aus. Für Robb stellt sich allerdings kaum die Frage, auf welcher Seite er kämpfen wird, denn der junge König Joffrey Baratheon hält seine Schwestern als Geisel. Und während das Reich zerbricht, wächst im eisigen Norden eine viel größere Gefahr heran …

Meine Meinung:

Das 2. Buch habe ich geschlossen und „Wow“ gesagt. Das Ende mit dem Erwachen der Drachen war einfach unglaublich. Ich MUSSTE einfach weiterlesen. Sofort bin ich in den Laden gerannt und habe mir das 3. Buch besorgt. Dann habe ich es innerhalb von 4 Tagen durchgelesen. Es gab einige Neuerrungen in dem Buch, die mir äußerst gut gefallen haben.
Mit Davos und Theon hat man zwei neue Erzählperspektiven. Dadurch musste man sich um so mehr konzentrieren, weil das Buch dementsprechend noch mehr Szenerien bietet. Man befindet sich unter anderem auf den Eiseninseln, in Königsmund, in Rosengarten, auf Winterfell, jenseits der Mauer, auf dem Königsweg und in Qarth.  
Wer nach Beendigung des 2. Buchs darauf hofft schnell Danys Perspektive weiter zu lesen, wird leider enttäuscht. Bis ca. Seite 230 muss man sich gedulden.
In dem 3. Teil gibt Martin dem Leser eine neue Möglichkeit besser zwischen den Zeilen zu lesen. Die in kursiv gedruckten Monologe verraten viel mehr über die Charaktere, als die wörtliche Rede und der Kontext. Die Monologe der Personen verraten Intrigen und binden den Leser viel tiefer in die Geschichte ein, als es der normale Text schafft.  
Besonders gefällt mir Arya in dem Buch. Die kleine Stark beweist mehrfach, wie viel Mut sie im Gegensatz zu ihrer Schwester hat und, dass sie eine echte Stark ist, in dessen Blut das Blut von Schattenwölfen fließt. Sie hat mit das härteste Schicksal in dem Buch und muss am meisten mit Verlust kämpfen und sich neuen, tötlichen und schwierigen Situationen stellen.
Was mich an dem Buch jedoch etwas gestört hat, war, dass nicht so viel passiert ist. Das Buch wirkte auf mich eher wie eine Verbindung zwischen Buch 2 und 4, wobei ich Buch 4 noch nicht gelesen habe. Man erfährt unheimlich viel geschichtliches Zeug und es passiert relativ wenig weltbewegendes. 
Was mir jedoch sehr gut gefiel, war, dass Martin manche Geschehnisse von Teil 1 aufgegriffen hat. Zum Beispiel kommen bei Bran langsam die Erinnerungen an seinen Fall wieder, weil er jede Nacht fällt. Immer und immer wieder.

Meine Bewertung:

3,5 von 5 Sternen.
Gute Fortsetzung, jedoch mehr ein reingequetschter Band um Zusammenhänge zu erklären und neue Personen reinzubringen, als ein Band voll aufregender Geschehnisse.
 

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