Killing Butterflies – M. Anjelais


Titel: Killing Butterflies
Autorin: M. Anjelais
Verlag: Chicken House (Kaufen)
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: Oktober 2014

Klappentext:

Sphinx und Cadence kennen sich seit frühester Kindheit und wachsen fast wie Geschwister auf. Sie – freundlich, aufgeschlossen, ganz normal. Er – charismatisch, attraktiv, extrem begabt. Sie öffnet Herzen. Er tötet Schmetterlinge. Sie ist arglos, er gefährlich. Und doch kommen beide nicht voneinander los.
Das überwältigende Debüt einer Zwanzigjährigen über erste Liebe, Manipulation und das Erwachsenwerden.

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch innerhalb eines Tages durchgelesen und kann immer noch nicht sagen, was ich für dieses Buch empfinde. Meine Meinung ist zweigeteilt. Aber ich fang erst mal am Anfang an.
Die Geschichte dreht sich um Sphinx und Cadence. Seit ihrer Kindheit sind sie Freunde. Dann verletzt Cadence sie und die Freundschaft zerbricht. Jahre später erfährt Sphinx, dass Cadence Leukämie hat. Sie fliegt mit ihrer Mutter nach England um ein wenig Zeit mir ihm zu verbringen, denn das war sein letzter Wunsch.
Anfangen möchte ich beim Cover. Ich bin wirklich begeistert von der simplen Schönheit. Jeder hat als Kind die „Knickbilder“ gemacht und damit hat der Cover einen schönen Bezug auf die Story. Jedoch sind die beiden Gesichter im Cover unnötig, da sie das Cover etwas billiger machen.
Weiter gehts mit dem Schreibstil. Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Und das ist mein größtes Problem. Sie schreibt wirklich gut und man muss weiterlesen und deshalb bin ich auch so sauer, dass ich das Buch nicht weglegen konnte, weil die Story tropft vor Naivität.
Sphinx ist von oben bis unten naiv. Dass mit Cadence etwas nicht stimmt, peilt man von Anfang an, aber woher sie dann die Überzeugung nimmt ihn in England zu besuchen.
Die Naivität geht natürlich weiter, indemsie sich entscheidet wirklich nach England zu fliegen, obwohl Cadence sie als Kind verletzt hat. Aus irgendeinem Grund fühlt sie sich verpflichtet dazu.
Diese Pflicht führt sie weiter indem sie immer wieder versucht mit ihm Zeit zu verbringen, obwohl er sie abstößt. Das geht so weit, dass er sie zu etwas bringen will, das in keinster Weise nachvollziehbar ist. Was müsst ihr selbst lesen.
Cadence wird als der andersartig beschrieben und die Idee ist nicht schlecht, jedoch ist die Ausführung irgendwie nicht gut gelungen. Man versteht seine Anziehung nicht und kann sich auch nicht nachvollziehen, trotzdem lässt Sphinx nicht locker und in Unterhaltung zwischen den beiden wird immer wieder die Bestimmung erwähnt und, dass sie für einander gemacht wurden. Der Gedanke kam am Anfang von den Müttern, ist jedoch im Laufe des Buchs gar nicht mehr nachzuvollziehen. Es wird in keinster Weise eine Nähe oder Beziehung zwischen den Charakteren aufgebaut und deshalb finde ich vieles nicht nachvollziehbar.
Wieso ich trotzdem geteilter Meinung bin? Der Schreibstil der Autorin ist super! Man will weiterlesen und wissen, was passiert, auch, wenn man es irgendwie nicht nachvollziehen kann. Genau das hat mich an diesem Buch so extrem verwirrt. Die Story ist minderwertig und die Charaktere sind nicht ausgebaut, trotzdem muss man weiterlesen, weil der Schreibstil gut ist.

Meine Bewertung:

2 von 5 Sternen
Auch, wenn der Schreibstil super ist, die Charaktere sind nicht nachvollziehbar und es geht wie in so vielen Jugendromanen einen weibliche Naivität hervor, die ich furchtbar entwürdigend finde.
Wer so etwas zu schätzen weiß, wird dieses Buch mögen. Ich bereue jedoch in keinster Weise es gelesen zu haben, weil es durchgehend interessant blieb. Selten kann ich in keinster Weise voraussehen, was Charaktere tun. Hier war es so und es war… sagen wir ein Erlebnis.

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