Civil War – das größte Marvel-Event unserer Zeit

Civil War; Das Gesicht des Marvel-Universums verändert sich. Im Fahrwasser einer schrecklichen Tragödie erlässt der US-Kongress das Superwesenregistrierungsgesetz. Ein Gesetz, das alle kostümierten Helden zwingt, ihre Geheimidentität gegenüber der Regierung preiszugeben. Das Dekret spaltet die Nation in zwei Lager. Und jeder einzelne der größten Heroen des Landes muss für sich selbst ein Urteil fällen, wie er darauf reagiert. em>
<em>Eine Entscheidung, die ihr Leben für immer beeinflussen wird!

Wer Klopperei reduziert auf Ant Man, Black Widow, Iron Man, Cap, Black Panther, Bucky, Falcon und co. erwartet, wird hier enttäuscht. Aber auf die gute Art und Weise.
Der Civil War beginnt vollkommen anders als im Film. Fernab von Sokovia und den Geschehnissen rund um die Welt, lösen ein paar Teenager die Debatte um die Superhelden aus. Damit kehrt ein ungutes Gefühl ein, was sich klebrig und furchtbar zäh auf die ganze Geschichte legt. Doch genau dieses Gefühl macht deutlich, wie verzwickt die Situation um unsere Lieblingshelden wirklich ist. Die fehlende Dramatik im Film, die mit Sätzen wie „Aber wir sind noch Freunde, oder?“, von Hawkeye zu Black Widow nur noch unterstützt wird, trifft einen im Comic mit einem Zaunpfahl. Ins Gesicht. Mit Anlauf.
Die Charaktere sind deutlich nachvollziehbarer geschrieben, jeder Standpunkt ist untermauert und furchtbar dramatisch gezeichnet. Die Probleme der Superheldenwelt werden erst so richtig deutlich und man kann Cap und Iron Man komplett nachvollziehen, jeden für sich und eine Seite zu wählen wird schwerer denn je.

civil war
Der Zeichenstil ist wirklich schön. Ähnlich wie bei „The New Avengers“ ist alles sehr bunt, knallig und unfassbar detailliert Das Lesen macht gleich doppelt so viel Spaß.
Auch die Geschichten „Schläfer“ und „Angeklagt“ sind fesselnd und genial geschrieben, wobei mir „Angeklagt“ noch einen kleinen Ticken besser gefallen hat, was auch darauf zurückzuführen ist, dass der Kontext und der Bezug zum Hauptcomic direkt da ist.
Ein weiterer Pluspunkt ist die schiere Menge der Superhelden. Es sind nicht zwei, es sind nicht zehn, es sind dutzende. Im Comic funktioniert das überraschend gut, im Film wirken schon die paar vollkommen übertrieben. Die Zeichner und Schreiber schaffen es trotz der schieren Menge jedem Helden seine Aufmerksamkeit und Zeit zu geben, das macht sie viel zugänglicher und die Story umso schmerzhafter.

Fazit – Civil War:

Ein MUSS für jeden Marvel Fan, denn hier kommt jeder auf seine Kosten. Wer sich noch mehr zur Story aneignen möchte, nachdem er den Film gesehen hat – go ahead. Der Comic ist wunderschön gezeichnet, geschrieben und schmerzt an den Stellen, wo gute Storys schmerzen sollen. Eine definitive Empfehlung.

Erscheint am: 22. Februar 2008
Seiten: 212
Format: Softcover
Original-Storys:
Civil War 1-7
Autor:
M. Millar
S. McNiven
Preis: 19,99€
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