KLARTEXTE: Liebe Bücherblogger, wir müssen reden #2

Nachdem Part eins schon recht gut angekommen ist, habe ich mich nach langem Überlegen dazu entschieden auch noch einen zweiten Teil dieses offenen Briefes zu schreiben. Diesmal möchte ich ein paar Anstöße im Bezug auf Qualität, Quantität und Aufmerksamkeit anbringen.

Ausschlaggebend dafür waren zwei Blogposts. Einmal der von Julia über Schreibflauten  und der Aktionsbeitrag „Kleine Blogs in Sicht“ von der Bücherkrähe. 

Fairerweise muss ich an dieser Stelle sagen, dass ich die Bücherkrähe im Gegensatz zu Julia nicht verfolge, was aber hier keine Rolle spielen soll.
Julia postete also einen sehr gut gemeinten Blogpost, in dem sie Vorschläge sammelte, über was man schreiben könnte, wenn man mal nicht weiß, was. Die Vorschläge waren allesamt recht gut, nicht alles wäre meine erste Wahl, was aber absolut keine Rolle spielt, beziehungsweise eine Frage des Blogs ist. Da ich mich vom klassischen Bloggen, auch im Rahmen meiner Journalistenausbildung, eher distanzieren will, blicke ich auf das ganze Geschehen ein wenig von außen. Auch ich habe Jahre lang genug Kram mitgemacht, um ein wenig Ahnung zu haben worum es geht.

Mein großes Problem mit Julias Blogpost ist in erster Linie, dass er Faulheit provoziert. Die Ideen sind alle schön, sollten aber eigentlich aus eigener Kreativität entstehen oder inspiriert sein von anderen. Blogger ohne Kreativüberschuss und Mitteilungsbedürfnis sollten sich ernsthaft die Frage stellen, ob das wirklich das richtige für sie ist.
Es gibt mittlerweile so viele Buchblogs, was auch schön ist, jedoch bringen sie zum größten Teil alle eine stinklangweilige Redundanz mit sich, verpackt in 0815 Bloggerlayouts von 2006, die alles andere als schön sind. Stilverbesserung ist dort auch kein langfristiges Ziel und seit ein, zwei Jahren kommt jetzt auch noch die Pflicht der schönen Instagrambilder hinzu.

Zusammen mit Bücherkrähes Post zeigen die beiden Beiträge ziemlich gut das Problem auf. Julia mag helfen, in den Kommentaren freuen sich unzählige darüber. Auch das Wort „Inspiration“ fällt. Ist es Inspiration, wenn ein klares Schema vorgegeben wird? Nein, ist es nicht. Es ist deduktiv. Inspiration geschieht induktiv, also selbst konstruierend. Inspiration geben gute Reportagen, tolle Rezensionen, spannend aufgebaute Beiträge, aber sicherlich keine Liste an Themen. Wenn du dich an den Themen bedienst, bist du schlichtweg faul. Bedienst dich an dem Kreativprozess Julias, weil du zu faul bist mal über den Bloggerrand hinauszuschauen und auch mal in den Feuilleton der Tageszeitung, Literaturspalten oder Reportagen reinzulesen.

BücherbloggerAn Bücherkrähes Beitrag sehen wir das größte Problem. Eine Instanz um kleine Bücherblogs hervorzuheben. Doch hier stolpern wir schon über Problem Nummer eins: Warum? Warum soll Bücherblog XY hervorgehoben werden? Nur weil er klein ist? Was macht er anders? Was macht er besonders? Ist er wie alle anderen? Wenn ja, warum soll er hervorgehoben werden? Brauchen wir noch einen weiteren Bücherblog, der alles gleich macht? Federn verteilt, Sternchen gibt oder 10/10 Wertungen in die Welt hinausschreit, weil der Protagonist ganz cute ist?
Doch die Idee an sich ist ganz nett und darauf möchte ich gar nicht hinaus. Ich möchte auf den Abschnitt „Wie bekommt mein Blog mehr Aufmerksamkeit?“ hinaus. Dieser Absatz hat ganz, ganz viele Probleme. Alles daran ist gut gemeint, aber gleichzeitig super problematisch und macht so viel falsch. Erstens muss die Überschrift lauten „Wie bekommt mein Blog mehr Follower?“. Keine Diskussion. Das was Bücherkrähe da beschreibt ist ausschließlich die versuchte(!) Erweiterung von organischer Reichweite durch Followergrinding. Sprich Kommentare schreiben, meistens immer das gleiche „Schöner Blog, wirklich! Schau doch auch mal bei mir vorbei!“ und das hundertausend mal. Überall. Und dann hoffen, dass jemand bei einem selbst vorbeischaut und den Follow-Button klickt. Publisher und Verlage berufen sich ganz gerne auf diese Followerzahlen, wobei der Großteil dem Ganzen mittlerweile problematisch gegenübersteht. Viele Follower heißt nämlich noch lange nicht, dass deine organische Reichweite, also die Menge an Personen die du erreichst, dauerhaft ansteigt. Organische Reichweite steigt durch gutes Social Media-Marketing mit einem Unique Selling Point, einem vernünftigen Marketingplan und vor allen Dingen Talent.

Glücklicherweise darf hier jeder schreiben der mag. Das ist auch ganz schön, solange man das für sich tut, denn einen langfristigen Erfolg wirst du mit deinem 0815 Bücherblog schlichtweg nicht haben, wenn du ihn genau so führst, wie jeder verdammte Bücherblogger da draußen auch. Du wirst auch keinen langfristigen Erfolg haben, wenn du dir deine Follower durch Kommentieren, Vernetzungen oder sonst was zusammengrindest. Und auch das ist voll okay, aber dann mach bitte nicht bei solchen Anpreisungen von Mini-Blogs mit.

Was willst du erreichen?

Diese Frage sollte eigentlich im Mittelpunkt eines jeden Bücherblogs stehen. Das Ziel meiner Website sind gute Texte, möglichst objektiv mit subjektiven Meinungsteilen abgetrennt vom Allgemeinen. Ich möchte gute Bücher und Spiele vorstellen, aber vor allen Dingen auch das kritisieren, was kritisiert werden muss. Ich möchte Spiele und Bücher versuchen aus möglichst vielen Perspektiven zu betrachten und mir die Frage stellen, warum der Autor oder der Entwickler dieses Stilmittel verwendet hat. Ich möchte gute Berichte, Kommentare und Reportagen schreiben. Das ist mein Anspruch an mich selbst.
Diesen Anspruch kann ich nicht jedem da draußen aufdrücken, das wäre auch grauenvoll, dann wären wie alle ja wieder gleich, jedoch sollte sich jeder einen Anspruch überlegen und an diesem festhalten.

Die meisten Bücherblogs lassen sich mittlerweile auf recht einfache Arten und Weisen durchschauen. Auf Design wird gar kein Wert gelegt, es geht ja um den Inhalt – Bullshit. Hallo, du befindest dich in 2017 und im Internet, hier ist visuelles Marketing ALLES, also zieh keinen Kopf aus dem Po und suche dir ein vernünftiges Template oder lern halt HTML und CSS, das mussten wir damals 2010 auch machen. Eine andere Möglichkeit ist das Kaufen eines Themes/Templates. Die Dinger kosten heutzutage auch nicht mehr viel.
Stil und Qualität sind halt eher nebensächlich. Hunderte von Rezensionen sind deckungsgleich. Es wird schlecht zitiert, blind hochgelobt und vor allen Dingen kaum kritisiert. Der massivste Grund, warum ich aufgehört habe Bücherblogs zu konsumieren, war die fehlende Kritik. Alles wurde gelobt. Jedes einzelne Buch. Ihr müsst euch trauen zu kritisieren. Die Verleger haben nichts davon, wenn 291744 Bücherblogger sagen, wie toll das Buch war. In Reportings müssen auch Gegenstimmen auftauchen, sie müssen wissen, was sie besser machen können. Viele haben Angst, dass sich Verlage von ihnen abwenden, wenn sie kritisch schreiben. Den Zahn kann ich euch ziehen – tun sie nicht. Und der vermutlich schmerzhafteste Punkt, den man so vielen Bücherblogs auf den ersten Blick ansieht, ist die Verehrung der kostenlosen Rezensionsexemplare. Ich arbeite seit knapp fünf Jahren in der Medienbranche und nirgends läuft es so schmierig, kitschig, schleimig und arschkriecherisch ab wie in der Bücherblogszene. Bücherblogger bestellen hunderte Rezensionsexemplare, geilen sich im Nachhinein an ihren riesigen SuBs auf und haben trotzdem „nichts zu lesen“. Ich kann und mag es nicht mehr sehen.

Für wen will ich schreiben?

Mit der Vernetzung durch Kommentare erreicht man sich eben nur gegenseitig. Sprich Blogger würden dann nur füreinander schreiben. Da hat noch kein weiterer potentieller zukünftiger Leser auch nur einen Blick auf deinen Artikel geworden. Denn das sagt die Liste mit der Aufmerksamkeit aus. Die Liste sagt nichts darüber, wie man fachfremde und externe Leser auf seinen Blog bekommt. Ausschließlich, wie man sich andere Bücherblogger zusammenscharrt, die sich gegenseitig in der Kommentarspalte mit Komplimenten zuballern. Für wen schreibt ihr? Schreibt ihr nicht für Menschen, die wissen wollen wie ein Buch ist und euch, aufgrund einer fantastischen Rezension in den Google Ergebnissen finden? Schreibt ihr nicht dafür, dass die Verlage vernünftige Rezensionen und echte Meinungen für ihre Reportings und vor allen Dingen für die Autoren bekommen? Schreibt ihr nicht, um eine vertrauenswürdige Quelle zu werden, wenn es um Buchbewertungen und Einschätzungen geht? Schreibt ihr nicht, um qualitativ hochwertige Texte zu produzieren und dadurch aufzufallen? Schreibt ihr wirklich nur für euch und die kostenlosen Bücher? Denn wenn das der Fall ist, dann herzlichen Glückwunsch: Ihr seid einer von hundertausenden und ich hoffe, ihr werdet damit glücklich.

Versteht mich nicht falsch. Eine gute Social Media Base, auch an Kollegen, ist fantastisch, sollte aber nur zur Verbreitung genutzt werden und nicht eure einzige Klick- und Feedbackquelle sein.

BücherbloggerAls Bücherblogger müsst ihr euch euren Pflichten bewusst werden. Denn schon seit einigen Jahren drehen und wenden alle das ganze so, wie es ihnen passt. Es wird sich nicht an Regeln gehalten (ja, jeder Blog braucht ein Impressum mit Name, Adresse und Wohnort), Faulheit ist ekelhaft flächendeckend verbreitet und diese Geilheit auf Rezensionsexemplare ist abstoßend.

Liebe Bücherblogger, seid kritisch. Recherchiert vernünftig, anstatt den faulen Weg zu gehen. Schreibt nur zwei Mal im Monat, wenn euch sonst die Inspiration fehlt. Lest bitte gute Texte. Diese können auch auf Bücherblogs zu finden sein, aber schaut mal über den Tellerrand hinaus in die weite Welt der fantastischen Reportagen und Berichte und findet, was euch inspiriert. Bedient euch nicht an Listen und klaut vor allen Dingen nicht einfach Konzepte. Schreibt gefälligst Verlage selber an und fragt alles, was ihr wissen müsst um in Zukunft Rezensionsexemplarbestellungen tätigen zu können, nur hört bitte endlich auf faul zu sein. Werdet erwachsen, schreibt gefälligst hundert Mails, bis ihr den richtigen Ton raus habt, schreibt euch die Finger wund, bis ihr endlich euren Ansprüchen genügt und sucht das, was ihr finden möchtet außerhalb eurer Filterbubble. Lasst euch nicht mehr von Rezensionsexemplaren kaufen und blenden. Ihr müsst einen Scheißdreck. Ihr dürft das Buch sogar scheiße finden. Ihr geht keine Bindung ein. Ihr seid kein Werbepuppen der Verlage. Die wollen eure Meinung. Eure richtige, verdammte, ehrliche Meinung und nicht die der 100 anderen Bücherblogs da draußen, die das Buch fantastisch finden. Finde es doof, wenn du es doof findest und versuche etwas in der Geschichte zu finden, das du ganz alleine findest. Finde in der Geschichte, was dich trifft, dich ganz allein und schreibe darüber. Schreibe warum der Schreibstil so verdammt gut ist und warum Kapitel in dieser Länge funktionieren. Schreib über alles was du möchtest und schreib viel, aber sei nicht faul, sei kritisch, recherchiere vernünftig und mach deine Erfahrungen selber.

Außer du schreibst nur zum Selbstzweck, aber dann tu dem einen Bücherblog, der kein Rezensionsexemplar mehr bekommen hat den Gefallen, und bestell bitte kein Rezensionsexemplar. Denn dieser eine kleine Bücherblog macht vielleicht alles anders, macht alles frisch, macht alles neu und wir haben ihn nur noch nicht entdeckt, weil die Bücherblogcommunity wahres Talent und andere Ansätze viel zu häufig draußen vor der Tür im Regen stehen lässt.

Wichtige Randnotiz: Die Hauptkritik ist NICHT die Aktion „Kleine Blogs in Sicht“. Die Aktion ist nett gemeint und könnte seinen Zweck erfüllen wobei hier auch ein wenig die Frage beantwortet werden sollte „was macht dich besonders?“, bevor gepusht wird. Ansonsten kann das gut funktionieren und ich mag das Engagement.

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11 Kommentare

  1. Hallo, ich finde deinen Beitrag auf der einen Seite erfrischend auf der einen Seite etwas übertrieben. Man hat das Gefühl, als würdest du komplett alle Buchblogger ansprechen und über einen Kamm scheren. Ich denke zwar nicht dass du das tust, aber naja…trotzdem kommt’s so rüber.

    Zu Bücherkrähe: Ich denke nicht, dass es darum geht einzelne kleine Blogs speziell hervor zu heben, sonder vielmehr darum, auf Sie aufmerksam zu machen. Und was um alles in der Welt ist falsch daran? Es bereitet den Leuten Freude und Unterstützung ist ja wohl nicht verkehrt. Ich habe bisher nur äußerst weniger dieser „Hallo toller Blog, folge mir!“-Kommentare gelesen…nein, eigentlich noch nie. Ich selbst folge auch nur den Blog’s die mir Inhaltlich gefallen. Und ich finde auch, dass Kommentare sehr wichtig sind. Mir sind sie sogar Tausendemal lieber als ein „Like“. Und da geht es nicht nur um Erfolg, sondern auch ein bisschen um Anerkennung.
    Auf welchen Blog du dich so rum treibst weiß ich nicht, ich erkenne vieler deiner Kritikpunkte – schlechtes Design, Instagram, etc – nur in sehr wenigen wieder. Übrigens machen das viele einfach nur als Hobby, haben keine Zeit eigene schicke Seiten zu hosten oder auch kein Geld sich teure Designs zu kaufen. An erster Stelle steht sowieso der Inhalt. Hier stimme ich dir wiederum zu:

    Ich will nicht nur für andere Buchblogger schreiben, denen ich kein Buch mehr vorstellen muss, weil sie es eh schon von sich selbst kennen …oder von hundert anderen Blogs. Ich schreibe auch für die Leute da draußen, die sich einfach mal eine Meinung zu einem Buch einholen wollen oder neue Kauf-Inspirationen brauchen. Nichts desto trotz sind die Hauptleser nun mal andere Blogger. Bevor ich einen Blog hatte, bin ich vielleicht einmal im Jahr auf einen Blog von irgendjemandem gestoßen. Und sind wir mal ehrlich: Kaum einer beantragt einen Newsletter von einem Blog…

    Ebenfalls gut ist dein Punkt in Bezug auf die Kreativität: Lieber ein oder zwei Mal im Monat was gutes, anstatt 10 Beiträge die mir einfach nur eine öde Statistik zeigen.

  2. Wow!
    Ich habe absolut keine Ahnung, wie du zu deinen Schlüssen kommst, aber soviel interpretatorische Freiheit lässt mein Artikel einfach nicht zu. Du bist meiner Meinung nach völlig über’s Ziel hinausgeschossen.

    „Ich möchte auf den Abschnitt „Wie bekommt mein Blog mehr Aufmerksamkeit?“ hinaus. Dieser Absatz hat ganz, ganz viele Probleme. Alles daran ist gut gemeint, aber gleichzeitig super problematisch und macht so viel falsch.“
    „Sprich Kommentare schreiben, meistens immer das gleiche „Schöner Blog, wirklich! Schau doch auch mal bei mir vorbei!“ und das hundertausend mal. Überall.“

    Du sagst, an dem Absatz ist vieles falsch und du gehst genau auf einen Punkt ein – den ersten – und da habe ich weder dazu aufgerufen, sinnlose Kommentare in die Welt zu spammen noch, wie du auf Twitter geschrieben hast, zu Kommentargrinding. Wenn du den zweiten Satz gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich Gespräche in den Kommentarspalten erwähne. Die entwickeln sich nicht bei einem „Geiler Blog, guck mal bei mir“-Kommentaren. Ich würde wirklich gerne wissen, wie du zu den o.g. Aussagen kommst!

    „Laut Bücherkrähe schreiben wir nur füreinander. Also schreiben Bücherblogger ausschließlich für Bücherblogger.“
    Habe ich NIE gesagt! Nicht mal im Ansatz. Ja, ich schreibe *auch* für Blogger, weil die nunmal *auch* zu meiner Lesergruppe gehören. Aber wenn du dir meinen Blog angeguckt hättest (was du augenscheinlich nicht getan hast) wüsstest du, dass die Artikel, die sich an Blogger richten, verschwindend gering sind. Ansonsten ist nichts, von Rezensionen über Artikel und Blogspecials hin zu Beiträgen wie Behind the Screens, für Nicht-Blogger unverständlich.
    Auch hier: Wie zum Henker kommst du zu deiner Aussage über mich?

    Und sorry, ich ziehe mir den Schuh nicht an, den du mir da hinwirfst, denn du hast offensichtlich keine Ahnung von mir, meinem Blog oder was meine Ideen dahinter sind. Du fantasierst dir ein Schreckensbild von Buchblogger zusammen, hängst meinen Namen dran obwohl es in keinster Weise zutrifft, und hoffst, dass es keiner merkt.

    Cheerio
    Mareike

    • Liebe Mareike,

      ich glaub hier muss einiges aufgeklärt werden. Ich bin anscheinend nicht klar genug mit der Tatsache gewesen, dass ich deinen Artikel als Aufhänger genutzt habe, indem manches falsch verstanden werden kann. Den einen Satz mit dem „Laut Bücherkrähe“ habe ich editiert, das stimmt. Wollte damit eine Schlussfolgerung ziehen, hat nicht funktioniert, war kacke formuliert. Ich habe deinen Blogpost gesehen, gelesen und mir gedacht „Hm, das funktioniert so irgendwie nicht“. Ich kenne Bücherblogger und ich weiß, das absolut nicht jeder gleich ist und es genug mit einem hohen Anspruch gibt, jedoch ist die Dichte an 0815 Durschnittskacke und eben den erwähnten Kommentargrindern SO HOCH, dass diese instant negativ auffallen. Dabei weiß ich nicht mals, ob die meisten das absichtlich so machen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir deinen Blog vorher ausführlich angeschaut habe und den Schluss gezogen habe, dass es an dir nichts zu kritisieren gibt. Und das habe ich auch nicht. Ich habe „viele“ Buchblogger angesprochen, nicht dich. Habe auch nicht dich und Julia als schlechtes Beispiel hingestellt, sondern ausschließlich als ausschlaggebendes Ereignis, was nicht mals etwas negatives sein soll. Meine Intention durch die Erwähnung deines Artikel war, auf die entstehende Filterbubble hinzuweisen, die durch das ständige Vernetzen untereinander passiert. Dass viele dadurch NIEMALS zu organischem Wachstum kommen. Deshalb habe ich das Prinzip so stark kritisiert. Wie DU das machst, ist hier vollkommen egal. Man muss dazu sagen, dass ich das mit dem Kommentieren absolut als Massenakt aufgefasst habe. Denn es klang halt nicht nach „Lies viel Blogs und kommentiere diese“ sondern schlichtweg „Kommentiere diese“ und damit tue ICH persönlich mich schwer. Doch da werde ich mich morgen noch mal dransetzten und das ein wenig schöner verpacken, da es wohl für dich unklar ist, was maximal suboptiomal ist, weil du ein Aufhänger warst. Wie ich auf die Aussage über dich zum Thema du schreibst für Blogger komme? Gar nicht. Das war ausschließlich dem falschen Ausdruck geschuldet. Darauf zielend habe ich deine Beiträge auch absolut nicht „untersucht“ oder sonst was. Ich bin mir sicher du schreibst für Leser.

      Mein großes Problem sind die Folgen, die diese absolut gut und recht gemeinten Tipps mit sich ziehen. Es führt meist dazu, dass junge, naive und Anfänger denken sie können sich ausschließlich durch grinden und Masse beweisen, anstatt durch ernsthaftes Zeitnehmen. Außerdem möchte ich motivieren nicht immer in der Filterbubble zu bleiben. Da krebsen seit Jahren die gleichen Leute rum und es gibt, wo wir beim Thema wären, eben noch viel mehr Leute die Artikel lesen möchten, als nur Buchblogger.

      Und einfach nochmal um es zusammenzufassen. Du als Person hast absolut nichts falsch gemacht, lediglich die Nötigkeit eines solchen Posts schmeckt mir nicht richtig. Ich habe nicht dich und deine Bloggerfähigkeiten/Intentionen whatever kritisiert. Der eine Satz war doof, hab ich korrigiert – bitte um Nachsicht.
      Habe deine Artikel ausschließlich als Aufhänger benutzt um auf ein Thema zusprechen zu kommen, das man immer sehr schwer anschneiden kann. Da habe ich meine Chance gesehen. Falls es zu missverständlich war im Bezug auf dich, werde ich da noch mal drüber gehen. Meine letzte Intention ist es, jemandem auf die Füße zu treten.

      Ich danke dir trotzdem für deinen Einsatz, der Gedanke ist halt echt toll, aber viele andere müssten halt einfach mal probieren, nachfragen und einfach mal einen Schritt weitergehen, anstatt sich immer auf seine Bloggerlisten zu verlassen. Das ist es was ich mir wünsche.

      Ich hoffe das war so alles ein wenig nachvollziehbar. Ich wollte dich nicht blöd darstellen, da habe ich nix von und wäre auch menschlich definitiv falsch. Ich werd ein paar Formulierungen ändern, die vielleicht zu scharf, oder auf dich bezogen sein könnten bzw so zu verstehen sein könnten. Das weiß man im Vorhinein schließlich nie.

      Danke für deine ehrlichen Kommentar, hätte nicht gedacht, das manches so aufzufassen ist, aber nur so merken wir es schließlich.
      Hab einen tollen Start ins Wochenende!

      – Caro

  3. Interessanter Kommentar zu der ganzen Sache. Als völlig neues „Mitglied“ der „Bloggercommunity“ (ich habe im Mai mein erstes Buch rezensiert) beobachte ich derzeit interessiert alle Entwicklungen. Ich versuche ein Gefühl dafür zu bekommen, was Verlage jeweils von Bloggern erwarten (RandomHouse, Rowohlt und Diogenes scheinen gerne Rezensionsexemplare zu geben, HarperCollins erscheint reservierter), welche Form der Rezension ansprechend ist, welche klassischen Beiträge auf jedem Blog zu finden sind etc.
    Ich bilde mir ein, Rezensionen über dem Durchschnitt zu schreiben, dennoch sehe ich ob meines ausbleibenden Erfolges (keine Kommentare, stagnierende Zahlen), dass mir der Unique Selling Point fehlt und ganz offensichtlich auch die persönliche Ansprache der Leser, die zu mehr Interaktion führt. Eine Aktion wie „Kleine Blogs in Sicht“ ist für mich da ein Sprungbrett. Ich verstehe deine Kritik daran, aber wenn man es generell als Möglichkeit sieht, kleinen Blogs für ein Wochenende eine Plattform zu bieten, dann wird sich auch da gewiss zeigen, welche Blogs gut ankommen und ansprechend sind, und welche eben nur „einer unter vielen“ sind.
    Ich bin in dem Zuge auch vor kurzem auf Twitter in eine merkwürdige Debatte geraten, die die genannte Aktion wohl mit beeinflusst hat. Es ging allgemein um Aufmerksamkeit und ich äußerte, dass ich gerne mehr Kommentare auf meinem Blog hätte, da ich Rezensionen schreibe, um mit anderen Lesern in Austausch zu treten. Daraufhin wurde mir (relativ unfreundlich, wie ich fand, aber das Medium Twitter macht Sprache auch gerne härter als sie gemeint ist) gesagt, dass Kommentare nicht alles sind, dass es auch um Besucher und Followerzahlen geht und dass Aufmerksamkeit ja auch ganz anders gemeint sei und vor allem darin besteht, sich mit Bloggern über alles Mögliche, auch Nicht-Blog-Dinge auszutauschen. Was ich grundsätzliche unterschreibe, doch die Aufmerksamkeit, die ich mir wünsche, sind eben Kommentare und Diskussionen, die daraus entstehen. Als Fanfiction-Autorin weiß ich, was für wundervolle Diskussionen mit Lesern in den Kommentaren geführt werden könnten…

    Was du zum Thema „Für wen will ich schreiben“ sagst, fand ich auch spannend. Als ich als Buchblogger angefangen habe, habe ich mich generell mit Blog-Ideen beschäftigt. Dabei stieß ich auf viele Artikel darüber, wie man mit Blogging Geld verdienen kann – und alle wiesen daraufhin, dass das als Buchblogger unmöglich ist, weil man außer anderer Buchblogger niemanden erreicht, entsprechend die Leserzahlen winzig bleiben und man nicht den gleichen „Influence“ hat wie Fashion- oder Beauty- oder Reise-Blogger. Nun schreibst du, dass es doch unser Ziel sei, auch andere Leser, die nicht bloggen, zu erreichen. Natürlich ist das das Ziel, doch frage ich mich: Ist das ernsthaft möglich? Gewiss hat man, wenn man lange genug dabei ist, einige Leser außerhalb der Bloggerszene, doch ich sehe es an meinen Followern: Auf den Social Networks folgen mir zumeist Harry-Potter-Fans, die meine Fanfictions lesen. Sie sind auch alle lesebegeistert und schreiben teilweise selbst. Für meine Blogbeiträge interessieren sie sich dennoch nicht, selbst wenn das rezensierte Buch ihnen gefallen würde.

    Auch dein Hinweis, dass man Verlagen für Rezensionsexemplare nicht in den Arsch kriechen soll, ist mir aufgefallen. Ich habe das bisher nicht getan, ich habe einfach angefragt und wenn ich was bekommen habe, habe ich es gelesen und bewertet. Bisher waren da auch keine Totalausfälle dabei (dafür haben Leserunden-Bücher gesorgt…), trotzdem habe ich mich dabei erwischt, dass ich mich fragte, ob ich meine 3/5 für ein HarperCollins-Buch bei denen im Portal veröffentlicht soll und damit riskiere, für immer keine Rezenuonsexemplare zu erhalten, oder ob ich stark zu meiner Meinung stehen sollte. Ebenso tagge ich auf Twitter & Instagram gewöhnlich Verlage, wenn ich deren Bücher rezensiere – bei dem 1/5 Buch von Bastei Lübbe habe ich das ebenfalls nichts getan. Ich veröffentliche diese Meinung durchaus, aber ganz den Mut, sie den Verlagen unter die Nase zu reiben, habe ich noch nicht. Vor allem weil ich keine Erfahrung habe, wie Verlage damit umgehen.

    Was mich zu dem nächsten Punkt bringt: Neben all dem PR-Sprech der Verlage muss man sich trotzdem ins Gedächtnis rufen, dass die Wertschätzung von Buchbloggern eine neuere Entwicklung ist. Ich bekomme das Gefühl, dass es bei Rezensionsexemplaren für Buchblogger (oder auch Freibücher bei Leserunden) nicht um Buchbesprechung und Literaturkritik geht, sondern um Hype und dass in den Social Networks über die Bücher gesprochen wird. Entsprechend ist es naheliegend, dass alles, was nicht 4/5 oder 5/5 bei Verlagen nicht gut ankommt, da die sich, wenn sie ernsthaft Interesse an fundierter Kritik hätten, eher an bezahlte Literaturkritiker aus den Feuilletons wenden würden anstatt an junge, meist unausgebildete Hobby-Leser. Ich will damit auch gar nicht die Leidenschaft und die Tiefe in Abrede stellen, mit der Buchblogger ihre Blogs betreiben, denn ich sehe, dass das da ist – aber ich habe den Eindruck, Verlage sehen das nicht, vor allem weil sie es nicht sehen wollen und ganz andere „Leistungen“ von den Bloggern erwarten. Aber wie gesagt – ich bin erst seit Mai dabei und als jemand, der lange genug im Journalismus und in Community-Management-Positionen, die immer mit PR verbunden waren, tätig war, habe ich generell immer erstmal eine sehr skeptische, negative Sicht auf die Dinge.

    Ich weiß nicht, ob die Dinge, die ich geschrieben habe, eine Aussage haben, aber das alles schwirrte mir schon ewig im Kopfe herum und ich fand, es passte ganz gut hier hin.

    • Huhu Julia,

      hab deinen Kommentar gerade gelesen und wollte dir zu deinen Gedanken bezüglich der Bewertung antworten. Ich habe zwar nur sehr selten Bücher dabei, die ich angefragt habe, die ich dann sagen wir mit 3 und weniger bewertet hatte (wobei ich auch gar nicht mehr dieses Bewertungsschema nutze mittlerweile, sondern nur in Worten ausdrücke, wie warum und was gefiel oder nicht), aber wenn, dann sag ich das erhlich, kritisiere das Ganze. Wenn es Dinge sind, die quasi schreiberisch nicht falsch sind, aber nur mir persönlich nicht taugen, dann formuliere ich das so. Und bisher hat da noch kein Verlag Probleme gehabt – im Gegenteil, denen ist in der Regel auch wichtig, dass man ein ehrliches Feedback gib. Ich finde, solange es eben begründet und sachlich ist und du jetzt nicht den Autor, das Buch einfach niedermachst, ohne es belegen zu können, ist es wichtig und richtig, dass offen zu sagen. Ich hatte auch schon Reziexemplare, die ich abgebrochen habe, auch das ist für den Verlag in der Regel kein Problem, wenn du das offen kommunizierst. Oft findet sich dann eine Lösung.

      Lg Franzi

  4. Liebe Caro,
    In sehr vielen Punkten sehe ich es auch so.
    Mich z.B. regt es immer auf, wenn gefragt wird, was die Leser gerne für Posts lesen wollen. Dann können sie ja auch selber bloggen.^^
    Auch mit der Zielgruppe merke ich das an mir selbst, dass eher Blogger meine Posts lesen. Das ist zwar wirklich schön, denn Blogger sind ja auch ’normale‘ Leser, aber nicht alle Leser sind Blogger. Ich finde es schon schwer, wie du sie nanntest, fachfremde Leser auf den Blog zu leiten. Aber man tut, was man kann 😉

    LG,
    Anna

  5. Bei dem, was du zu Julias Beitrag sagst, muss ich zustimmen, auch wenn es von ihr nett gemeint war. Man sollte nur über Dinge bloggen, über die man auch etwas zu sagen hat und das aus eigenem Antrieb.
    Bei deiner Kritik an Bücherkrähes Aktion muss ich allerdings widersprechen. Nirgends ist die Rede von „Schöner Blog, schau mal bei mir vorbei“ Kommentaren und das ist auch nicht mit reiner Followersuche gleichzusetzen, sondern eher der Versuch von Austausch und genau darum geht es doch beim Bloggen.
    Nur weil ein Blog klein ist, muss er nicht schlecht sein. Jeder fängt mal klein an und man kann noch so gute Inhalte haben – es hilft nichts, wenn sie niemand findet. Es sollen ja nicht wahllos Blogs in den Himmel gelobt werden, sondern es soll nur dabei helfen, entdeckt zu werden. Ich bin froh, wenn ich durch Aktionen auf Blogs stoße, die ich sonst nicht gefunden hätte und wegen des guten Contents dann hängenbleibe. Um nichts anderes geht es hier und ich verstehe nicht, was daran ein Problem sein soll.
    (Hier muss ich sagen, dass ich den letzten Absatz erst hinterher gelesen habe, aber der klingt auch so gar nicht nach dem, was du vorher geschrieben hast.)

    Es klingt außerdem nach etwas Schlechtem, wenn du sagst, dass man durch Kommentare andere Blogger erreicht. Ich meine – duh, das ist ja Sinn der Sache. Ich kommentiere schließlich, um Austausch mit dem Blogger zu starten. Wenn er dann auch meinen Blog entdeckt, ist es doch schön. Und hey, ich habe absolut keine Ahnung, wie man andere Leser erreicht, weil Buchblogs einfach zu einem großen Teil in ihrer Bubble stecken – oder sonst kommentiert einfach niemand, keine Ahnung. Aber so lange ist doch besser, wenn man sich wenigstens gegenseitig liest und Spaß und Mehrwert daraus zieht, als wenn es niemand tut.

    Dem Rest stimme ich aber zu, auch wenn ich mich da in vielen Punkten angesprochen fühle und mir das auch bewusst ist. Ich werde mich in den nächsten Wochen auch hinsetzen und den Blog überarbeiten (keine Ausreden mehr), also danke dafür!

    Liebe Grüße,
    Jacqueline

  6. Wow! Du hast es exakt auf den Punkt gebracht. Ich bin sprachlos, deswegen ist dieser Kommentar irgendwie für den Eimer, aber trotzdem. Ich muss zugeben, dass ich mich an manchen Stellen selbst erkannt habe, aber ich muss sagen: Der Post ist für mich weniger kritisierend als mega motivierend. Und du hast einfach nur Recht mit jedem Satz, den du geschrieben hast. Ich muss mir wohl den ersten Post auch noch anschauen, aber dieser wird abgespeichert!

    Viele Grüße,
    Mila

  7. Ein spannender Beitrag, der viele interessante Themen aufgreift. Ich versuche mal auf meinem Smartphone dennoch alle Aspekte zu behandeln.

    1) Ideenliste: Ich muss zugeben, dass ich Julias Aufstellung auch sehr zwiespältig gesehen haben. Die Vorschläge waren jetzt nicht so originell, dass da keiner von selbst drauf kommen könnte. Nun muss meiner Meinung nach nicht mit jedem Beitrag das Rad neu erfunden werden. Denn aus meiner Sicht ist auch Kontinuität in einem Blog sehr wichtig. Dennoch verwundert es auch mich, wenn jemanden nichts zu bloggen einfällt. Schließlich gibt es ganz viele Blogs, wo man sich inspirieren lassen kann (nicht 1:1 kopieren).

    2) Aufmerksamkeit für kleine Blogs: Auch hier bin ich kritisch eingestellt. Seit einigen Monaten klicke ich mich regelmäßig durch Listen und Blogrolls. Da gibt es richtige Perlen, die beinahe unbemerkt vor sich hinbloggen. Aber ganz oft ist mir auch sofort klar, warum es dieser Blog nicht weit kommen wird. Weil nämlich das Design einfach fürchterlich ist! Grelle Farbkombinationen, grausige Schriftarten, Schnee oder sich verändernde Mauszeiger, hochskalierte Bilder in schauriger Qualität… Optik ist zwar nur Beiwerk, aber wenn es so aussieht, verzichte ich auf Inhalte.

    3) Vernetzen: Natürlich wäre es fabelhaft, von vielen gelesen zu werden, die nicht bloggen. Aber ist das realistisch? Auf meinen alten und auch neuen Blog kommt der meiste Traffic über Suchmaschinen. Aber diese Leute sind schwer auf der Seite zu halten. Ich werde also viel gelesen, aber Leserbindung gibt es da nicht. Ich denke, bei Büchern ist es auch verflixt schwer, sich als Persönlichkeit zu profilieren.

    Daher halte ich es schon für wichtig, andere Blogger anzusprechen. Gern auch mit Kommentaren, denn wenn man sich sympathisch ist, sieht man leichter darüber hinweg, dass die Themen nicht 100% interessieren. Schade finde ich es da grad bei kleinen Blogs, wenn dann keine Antwort kommt. Ich erwarte keine Reaktion in 24 Stunden, aber innerhalb einer Woche sollte normal immer drin sein.

    Puh, ich hoffe, ich habe jetzt an alles gedacht. Dieser kleine Bildschirm nervt!

    • Hallo du,

      erst mal danke für den langen Kommentar. Ich kann dir bei allem komplett zustimmen. Ich habe auch sehr große Probleme mit unschönen Blogdesigns. Und das mit der Userbindung: hui. Du hast einen verdammt guten Punkt. Eine Lösung habe ich dafür nicht. Ich habe durch meine Themenerweiterung mittlerweile eine recht große Leserschaft. Also vielleicht andere Möglichkeiten bedenken?

      Liebe Grüße und danke für das Feedback!

      – Caro

  8. Hey Caro!
    Du hast deine Kritik zu meinem Beitrag bereits auf meinem Blog geäussert und ich war wirklich froh über die Rückmeldung 🙂 Ich habe nie damit gerechnet, dass meine Beitragsideen solch eine Wirkung haben und wie sie rüberkommen könnten. Deine Begründung an meinem Beitrag ist durchaus berechtigt und ich sehe auch das Problem in meinem Beitrag.  Wir hatten das ja aber schon geklärt auf meinem Blog und ich bin dir deswegen nicht böse und finde es auch nicht schlimm, dass mein Beitrag ein Aufhänger für deinen Beitrag war 🙂

    Aber auch ich will mich kurz zu Mareikes Beitrag bzw. deiner Kritik daran äussern: Ich finde die Idee wirklich super und mache selber dort mit (Wildcard sei dank). Ich verstehe zwar, dass du den Beitrag nur als Aufhänger benutzt für ein Thema, dass dich schon länger beschäftigt. Allerdings finde ich auch, dass du Mareike und ihre Idee etwas zu harsch angehst. Ihr und mein Beitrag waren wirklich nur gut gemeint und während ich bei meinem die Problematik nachvollziehen kann, seh ich das bei Mareike weniger schlimm. Ich verstehe dein Problem mit den Überzahl an Blogs, aber jeder von uns hat klein angefangen. Ich bin schon häufig über „kleine“ Blogs gestolpert und war ganz verwundert, wieso die so wenige Follower haben. „Klein“ heisst eben wirklich nur „Klein“ und nicht „schlecht“ oder „Ein Blog von 122638“. Aber nun will ich gar nicht mehr viel dazu sagen, ich finde manche Kritikpunkte durchaus berechtigt, aber übers Internet gibt es schnell Missverständnisse und der falsche Ton wird angeschlagen/interpretiert. Ausserdem hast du die Sache auch mit Mareike diskutiert und versuchst das ganze zu lösen bzw. wirst ein paar Sätze umformulieren, deshalb braucht es gar nicht mehr viel zu sagen. Zumindest von meiner Seite aus. 😄

    Liebe Grüsse
    Julia (die wirklich nicht nachtragend ist und mit diesem Kommentar auch klarstellen will, dass sie nicht beleidigt/wütend/oder sonst was ist und die Kritik an ihrem Beitrag in Ordnung findet. Peace.)

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