Die Abenteuer des Apollo – Das verborgene Orakel – Rick Riordan

Der Gott Apollo stürzt vom Himmel direkt in ein paar Mülltonnen – er ist bei Zeus in Ungnade gefallen und wurde zur Strafe seiner Unsterblichkeit beraubt! Prompt wird er auch noch überfallen, doch zum Glück springt ihm Meg zur Seite – frech, kampflustig, höchstens zwölf und zweifelsfrei eine Halbgöttin. Zusammen machen sie sich auf nach Camp Half-Blood, doch dort lauern weitere Gefahren. Und noch dazu funktioniert das Orakel von Delphi nicht mehr, denn es ist immer noch von Apollos altem Feind Python besetzt …

Ein neues Jahr, eine neue Buchreihe. Kaum ein Autor arbeitet so fleißig wie Rick Riordan. Dabei erschafft er jedes Mal aufs Neue eine Welt, in die sich das Abtauchen lohnt. Mit „Die Abenteuer des Apollo“ schafft er nun mal etwas völlig Neues. Eine Geschichte aus der Sicht eines (gefallenen) Gottes. Apollo kennen wir bereits aus den Percy Jackson-Romanen und wissen auch, dass er kein einfacher Gott ist. Dementsprechend sind seine ersten Schritte als Sterblicher auch schwierig, aber unfassbar komisch, selbst für ältere Leser wie mich.

Die Abenteuer des ApolloRiordans Schreibstil und Storytelling ist wie immer großartig. Die Seiten fliegen nur so dahin, während man sie am liebsten festhalten möchte, damit sie nicht zu schnell dahingleiten. Mit Meg haben wir eine sympathische neue Nebendarstellerin, mit der Riordan mal wieder beweist, dass Vielfalt, grade bei jungen Protagonisten, unfassbar wichtig und möglich ist. Denn keiner von Riordans Charakteren ist wie die anderen. Alle sind irgendwie besonders und doch schrecklich normal.

Die Welt, die er mit Camp Half-Blood geschaffen hat, lädt zum nach Hause kommen ein. Man kennt die „Angestellten“, weiß wie das Camp aussieht, kennt die Stärken und Schwächen der Götter und Halbgötter. Es ist wie eine kleine Heimat. Dementsprechend freue ich mich immer sehr darüber, wenn er ein neues Buch herausbringt.

Apollo ist anstrengend. Anders kann ich es nicht sagen. Doch es ist absolut notwendig, dass er sich genau so verhält, wie er es tut. Die Überforderung für ihn muss immens sein. Riordan schafft somit eine vollkommen neue Perspektive, die einen frischen Wind und ordentlich Abwechslung in die Welt der Halbgötter bringt. Mit Meg haben wir die typische Halbgott-Protagonistin, die jedoch mal ein bisschen anders ist. Wir hatten schon Kinder von so ziemlich jedem Gott, dass Riordan da noch Abwechslung reinbringt, ist wirklich schön. Da Apollo und sie ordentlich in Konflikt geraten, lassen die kommenden Bücher auf einiges hoffen. Zwei unfassbar starke Charaktere geraten einander – na wenn das mal gut geht. 

Fazit: 

Rick Riordan schafft mit „Die Abenteuer des Apollo“ eine neue und interessante Perspektive auf die Welt von Percy Jackson und den griechischen Göttern. Wie immer liest es sich wie Butter. Die Geschichte ist frisch, neu und die Idee mit Nero und Co. unverbraucht und bietet viel Platz für weitere, mitreißende Bücher.

Danke an Carlsen für das Rezensionsexemplar.

 

Erschienen am: 31. August 2017
Seiten: 400
Format: Hardcover
Autor: Rick Riordan
Preis: 17,99€
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