Wunderbare Worte #2 – Never seem to find the TIME

Every year is getting shorter
Never seem to find the time
Plans that either come to naught
Or half a page of scribbled lines

              „Time“ – Pink Floyd

Kennt ihr das Gefühl nicht voran zu kommen? Die Zeit läuft weiter und ihr seht die Minuten/Stunden/Tage verstreichen und schafft nicht das, was ihr schaffen wollt? Die Rede ist nicht von Wäsche waschen, oder putzen. Die Rede ist von Plänen, von Wünschen und von Ideen.
Wir machen Notizen, schreiben Memos, tippen Erinnerungen, setzen uns Ziele und wollen Dinge schaffen, doch dazu kommt es meistens nicht.
Every year is getting shorter
Dinge passieren Schlag auf Schlag, Zeit zum durchatmen bleibt kaum noch und trotzdem
kommt man nicht mit dem voran, was man sich wünscht. Doch wieso ist das so?
The sun is the same in a relative way, but you’re older
Shorter of breath and one day closer to death

Man beschwert sich jedes Jahr wieder, wie schnell das Letzte denn vergangen ist. Doch die Zeit ist die Selbe. Die Geschwindkeit ändert sich nicht. Also scheinen wir uns zu ändern.
Kicking around on a piece of ground in your home town
Waiting for someone or something to show you the way

 Man beschwert sich über fehlende Abwechslung, doch sitzt seit Jahren auf der gleichen Stelle und verlangt von der Welt um einen herum, dass sie sich verändert, anstatt bei sich selbst anzufangen.
Wir finden keine Zeit mehr für uns. Wir nehmen uns andere Aufgaben auf die Schultern, die uns gar nicht betreffen. Wir schreiben uns Dinge auf die Fahne, die wir selbst nicht tun und fühlen uns für Leute verantwortlich, die auch alleine überlebensfähig sind.
Plans that either come to naught
Or half a page of scribbled lines

Wir starten 1000 Dinge und vergessen bei der 1000sten Idee die 999ste und machen weiter. Wir stoppen nicht. Wir stoppen nicht für veraltete Ideen. Wenn diese dann jemand anderes übernimmt, sind wir gekränkt, fühlen uns verraten und sind enttäuscht. Hätten wir nur mehr Kraft und Engagement für die 999ste Idee gezeigt, doch das ist Vergangenheit. The time is gone
Never seem to find the time
Wir nehmen uns keine Zeit mehr. Wir fangen alles an, beenden nichts. Verschwenden Stunden damit in die andere Richtung zu laufen um uns dann zu beschweren, dass uns niemand gezeigt hat, wo wir denn eigentlich lang müssen. Wir nehmen das nicht auf uns. Wir machen unser Glück abhängig von anderen. Wir sind es nicht Schuld. Das waren wir nie und werden wir in unserem beschränkten Denken nie sein. Das würde heißen, dass wir Fehler haben. Fehler zeigen bedeutet Schwäche.
Waiting for someone or something to show you the way
Warum verlässt sich der Mensch immer auf andere? Eigene Intuition wird entweder komplett verdrängt oder für zu voll genommen. Wir rennen Menschen hinterher, von denen wir uns abhängig machen, warten auf Inspiration, weil wir eine Ausrede brauchen, weshalb wir nicht selber einfach „machen“. Warten darauf, dass wir motiviert werden. Von anderen. Bloß nicht von uns selbst. Nein, das übersteigt unsere Fähigkeiten. Motivation wird ausschließlich als Fremdaufgabe gesehen.
Wir verbringen zu lange damit uns auf andere zu verlassen. Darauf zu verlassen, dass andere unser Leben in die Hand nehmen und was gutes daraus machen, doch warum tun wir das?
Wieso denken wir, dass es die Aufgabe von anderen ist uns den Weg zu zeigen? Warum probieren wir es nicht mal selber? Konzentrieren uns auf unsere Dinge, konzentrieren uns auf die halbvoll geschriebenen Seiten und versuchen diese zu beenden. 

No one told you when to run
You missed the starting gun

Wir sollten versuchen unsere eigenen Worte zu schreiben um nicht irgendwann festzustellen, dass wir den Startschuss verpasst haben und uns zu beschweren, dass uns niemand den Weg gezeigt hat.  
Am Ende geht es nicht darum, wie schnell oder wie langsam die Zeit vergangen ist. Am Ende geht es nur darum, wie wir sie genutzt haben.
Thought I’d something more to say 

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