The Catcher In The Rye – J. D. Salinger

Titel: The Catcher In The Rye
Autor: J. D. Salinger
Seiten: 214 Seiten
Erscheinungsjahr: 16. Juli 1951
Verlag: Little Brown
Sprache: Englisch
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Zusammenfassung:

The hero-narrator of THE CATCHER IN THE RYE is an ancient child of sixteen, a native New Yorker named Holden Caulfield. Through circumstances that tend to preclude adult, secondhand description, he leaves his prep school in Pennsylvania and goes underground in New York City for three days. The boy himself is at once too simple and too complex for us to make any final comment about him or his story. Perhaps the safest thing we can say about Holden is that he was born in the world not just strongly attracted to beauty but, almost, hopelessly impaled on it. There are many voices in this novel: children’s voices, adult voices, underground voices-but Holden’s voice is the most eloquent of all. Transcending his own vernacular, yet remaining marvelously faithful to it, he issues a perfectly articulated cry of mixed pain and pleasure. However, like most lovers and clowns and poets of the higher orders, he keeps most of the pain to, and for, himself. The pleasure he gives away, or sets aside, with all his heart. It is there for the reader who can handle it to keep.

Meine Meinung:

Holden Caufield, den Namen sollte jeder schon mal gehört haben.
Holden ist 16 und steckt mitten in der Post-Pupertät.
Er entschließt sich aus seiner Schule abzuhauen und nach Hause zu fahren. Das Problem dabei: er darf erst Mittwochs Zuhause auftauchen, ist jedoch schon Tage davor in New York. Was mache? Ganz einfach: alte Freunde treffen, die kleine Schwester besuchen und eine Nutte bezahlen um dann doch nicht zu wollen. Klingt doch alles ganz rational.

Dadurch, dass das Buch doch recht alt ist, hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil. Fast jeder Satz fing mit „I“ an und es gibt zahlreiche Wortwiederholungen, was doch ein bisschen anstrengend ist. Was für mich im Englischen nicht möglich ist, ist das selektive Lesen, was heißt, dass ich zwei bis drei Minuten für eine Doppelseite gebraucht habe, was normalweise nicht meiner Lesegeschwindigkeit entspricht.
Während des Lesens kommt einem das Buch zwischenzeitlich recht sinnlos vor, dann stolpert man jedoch wieder über Parallelen mit dem eigenen Charakter oder gleichen Denkweisen. 
Außerdem spricht Holden sehr umgangssprachlich, was wahrscheinlich das erwähnte Alter und den jugendlichen Charakter unterstützen sollte. 
Grandios ist das Ende. Ich mag es, wenn Bücher mit
Sätzen enden, die die eigene Meinung über das Buch noch mal komplett umwerfen und dem Charakter eine ganz andere Form geben, als die, die man im Laufe des Buches kennengelernt hat. 
Der letzte Satz lautet: „Don’t ever tell anybody anything. If you do, you start missing everybody“.
Dieser Satz zeigt, dass Holden nicht nur ein Post-Pupertärer Typ ist, der nur an das eine denkt, sondern ein Mensch, der ernsthaft darüber nachdenkt, was er erzählt bzw. wieso erzählen Emotionen in einem auslösen kann.

Meine Bewertung:

4,5 von 5 Sternen
Ungewohnt komplett in Englisch zu lesen, aber es war es wert.
Das Buch hat einen tieferen Hintergrund, als man aus den ersten Blick denkt.
Der letzte Satz ist so wahr, dass es schon fast weh tut.



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