Die Seiten der Welt – Kai Meyer

Titel: Die Seiten der Welt
Autor: Kai Meyer
Verlag: FJB
Kaufen: KLICK
Erscheinungsdatum: 22. September 2014

Zusammenfassung: 

JEDES BUCH HAT GEHEIME SEITEN – EIN PHANTASTISCHER ROMAN VOLLER GROSSER ABENTEUER
„Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.“
Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und sie muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, in die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebell. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.

Meine Meinung:

Das Buch hat mich mehrfach in der Buchhandlung angelacht und irgendwann musste es einfach mit. Der Titel und der Klappentext haben mich gefangen und ich habe viel erwartet, doch das, was ich dann vorfand hat alles verändert. Es geht um Furia, die mit ihrer Familie mehr oder weniger auf der Flucht ist. Wieso und weshalb erfährt man relativ schnell und man wird sofort ins Geschehen geworfen. Meyers Liebe für Bücher färbt auf den Leser ab und man spürt, dass er versucht zu vermitteln, wie besonders Bücher sind. Natürlich finde ich das schon wundervoll, dann kam aber der Fantasy-Teil des Buches. Sessel und Lampen die sprechen können, Buchstaben, die von alleine Wörter formen und die Kraft der Bibliomantik, was will man mehr?
Furia merkt schnell, dass ihr Leben von ihrem Vater und seiner Vergangenheit auf den Kopf gestellt wird und muss sich einigen Herausforderungen stellen. In der Geschichte spielen Magie und Freundschaften durch alle Zeiten eine große Rolle und jede Seite ist für eine Überraschung gut.
Kai Meyers Schreibstil ist klasse, keine Frage und auch der Geschichtsfluss ist immer angenehm und gut zu verfolgen. Die Mitte der Geschichte ist etwas stumpf, aber man kommt selbst darüber schnell hinweg. Die Ideen im Buch sind neu und man trifft auf so gut wie nichts, das schon mal da war.

Meine Bewertung:

4,5 von 5 Sternen
Eine wundervolle Geschichte in der Bücherstadt Libropolis und Orten drumherum. Freundschaft spielt wie immer eine große Rolle und man lernt, dass Freundschaften alle Zeiten überstehen können, doch wem man eigentlich vertrauen kann, egal ob nah oder fern, kann man nie mit 100% Sicherheit wissen.
Toller Schreibstil, tolle Geschichte. 0,5 Punkte Abzug gibts für den Mittelteil, der etwas schwach war!

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