Illuminati – Dan Brown – Wir jagen einen Staat hoch

Ein Kernforscher wurde in seinem Labor ermordet. In seine Brust sind merkwürdige Symbole eingeritzt. Die Zeichen deuten auf die legendäre Geheimgesellschaft der “Illuminati“ hin.
Offenbar wurde sie wieder zum Leben erweckt…
Und genau diese haben offenbar die hochexplosive Antimaterie irgendwo im Vatikanstaat versteckt und diese soll innerhalb der nächsten 12 Stunden hochgehen.

Gemeinsam mit Vittoria Vetra macht sich der Symbolologe Robert Langdon auf die Suche nach den Illuminati, denn vier Kardinäle wurden während der Konklave nach dem Papst-Tod im Vatikan entführt. Den ersten finden sie, ebenfalls wie Vittorias Vater, mit einem eingebrannten Symbol in der Brust vor.

IlluminatiVittoria und Langdon wissen selber nicht was sie diesen Tag noch erwartet, doch es wird ein Abendteuer, das seinesgleichen sucht.
Eine unfassbare Jagd beginnt. Wonach, wissen die beiden nicht genau, doch es wird an Absurdität kaum zu überbieten sein. Dan Brown kann man eigentlich in ein paar Worten zusammenfassen: Cliffhanger, Spannung und immer noch einen drauf.
Brown scheint es darauf anzusetzen seine Charaktere durch möglichst viel Glück immer irgendwie noch am Leben behalten zu wollen, was der Leser leider recht schnell merkt. Es schleicht sich die Frage ein, wie jemand so viel Glück haben kann. Dabei überschreitet er ein, zwei Mal die Grenze zum Surrealismus und nimmt der Geschichte so ein wenig den Wind aus den Segeln.

Ein bisschen Schmerz geht immer

Die Charaktere leiden und zwar nicht zu knapp, doch es reißt mit, so masochistisch wie es auch klingen mag, denn so einfach und angenehm zu lesen ist das Buch nicht immer. Doch genau das schafft einen Reiz. Den Reiz, dass man als Leser nicht wegschauen kann, während augenscheinlich unfassbare und furchtbare Dinge passieren. Dabei wird Brown jedoch nicht abartig, ekelig oder grenzwertig. Lediglich eine Szene mag ein wenig anstößig sein, doch sollte selbst für zartbesaitete Leser noch gut zu verdauen sein.

Mit Geschichte, Religion und Wissenschaft hat Dan Brown eine überraschend gute Kombi aufgedeckt, die den Leser packt und mitreißt. Irgendwo zwischen dem Colloseum, dem Petersplatz und der sixtinischen Kapelle. Immer wenn man denkt, es kann nicht verzwickter werden, schafft es Dan Brown noch einen draufzusetzen. Das ist in der heutigen Zeit, in der oft ein einzige Plottwist ausreicht um ein Buch laut Zeitungsstimmen „fantastisch“ und „unvorhersehbar“ zu machen, eine angenehme Erfrischung.

Fazit „Illuminati“ – Dan Brown:

Illuminati ist ein Brocken, der Wissenschaft, Religion und Kriminalität miteinander verbindet und auf eine Art und Weise zusammenfügt, die nervenaufreibend, spannend und absurd ist. Brown schafft es die Geschichte immer dann zu drehen, wenn man am wenigsten damit rechnet. Damit macht er das Buch zu einem unglaublich hochwertigem, an dem jeder der offen für Krimi, Thriller und sehr viel Spannung ist, Spaß haben wird.

Erschienen am: 25. Februar 2003
Seiten: 736
Format: Taschenbuch
Autor:
Dan Brown
Preis: 11,00€
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