Ein ganzes halbes Jahr

Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Autor: Jojo Moyes
Seiten: 512
Leseprobe: Ein ganzes halbes Jahr
Erscheinungsdatum: 21. März. 2013
Verlag: rororo

 Klappentext: 

 

Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Meine Meinung:

 

Wunderschön. Ein anderes Wort finde ich dafür nicht! Der Schreibstil von Jojo Moyes ist wunderschön. Die Geschichte ist eine tolle Idee und auf Dauer nicht so deprimierend wie ein paar andere Geschichten, die mit Krankheit und Liebe zu tun haben. Es geht um Louisa, die ihren Job verloren hat und um Will, der nach einem schweren Unfall für immer an einen Rollstuhl gefesselt ist. Louisa fängt an für Will zu arbeiten und auf Dauer entwickelt sich da etwas.
Der schönste Moment im ganzes Buch ist meiner Meinung nach, wo beide aus dem Labyrinth kommen, und sich plötzlich dutzen. Die Wendung vom Sie zu Du fand ich total herzergreifend und zeigt viel mehr Nähe als Küsse oder sonstiges. 
Drei Stellen fand ich jedoch verwirrend. Aus irgendeinem Grund, hat Jojo Moyes sich dazu entschieden drei mal die Perspektive zu wechseln. Man liest ein Mal aus der Sicht von Camilla Traynor, ein Mal aus Nathans Sicht und ein Mal aus Treenas Sicht. Da der Einschub nicht regelmäßig war, fand ich es etwas seltsam, aber wirklich gestört hat es mich nicht. 
Die Geschichte hat mich sofort ergriffen und ich konnte das Buch echt nicht mehr weglegen. Eigentlich finde ich Liebesgeschichten an sich zu langweilig, aber dieses Buch ist etwas anderes. Es zeigt, dass der Charakter und die kleinen Dinge im Leben wichtiger sind, als Menschen mit Sport, Job, Geld oder Frauen/Männern zu beeindrucken. Es ändert Ansichtsweisen und regt zum Nachdenken an. 

Meine Bewertung:

 

5 von 5 Sternen
Alles in allem ein klasse Buch!

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