Der größere Teil der Welt – Jennifer Egan

Titel: Der größere Teil der Welt
Autor: Jennifer Egan
Seiten: 392
Leseprobe: Der größere Teil der Welt
Erscheinungsdatum: 3. Februar 2012
Verlag: Schöffling


Klappentext: 


Bennie Salazar, ein Musikproduzent mit Visionen, hat Höhen und Tiefen erlebt. Auch seine Assistentin Sasha hat Probleme, von denen er allerdings nichts ahnt. Als Scotty, der Leadgitarrist von Bennies einstiger Punkband, überraschend wieder auftaucht, holt die Vergangenheit beide ein. Jennifer Egan entwirft ein großes Portrait des kulturellen Umbruchs seit dem Ende der Utopien bis zum digitalen Zeitalter und erzählt in wechselnden Perspektiven von Liebe, Freundschaft und Verlust. DER GRÖSSERE TEIL DER WELT reicht von der Musikszene San Franciscos Ende der Siebziger und dem New York der Neunziger bis zur ökologischen Katastrophe der Zukunft und einem verblüffenden Konzert am Ground Zero. Für ihren Roman erhielt Jennifer Egan den Pulitzer-Preis 2011 und zahlreiche weitere renommierte Auszeichnungen. Der größere Teil der Welt wird verfilmt, ist in 28 Sprachen übersetzt und international ein Bestseller. »Jennifer Egan erzählt vom Erwachsenwerden und Altern im digitalen Zeitalter und spürt mit warmherziger Neugier den kulturellen Quantensprüngen unserer Zeit nach.« (Aus der Begründung zum Pulitzer-Preis)


Meine Meinung:

Wirklich zusammenfassen, was dieses Buch erzählt, kann ich nicht. Es ist eine riesen große Geschichte, viele Charaktere und jeder hat irgendwie mit dem anderen zu tun. Alles dreht sich um den Musikproduzenten Bennie Salazar. Außerdem spielt seine Assistentin Sasha eine große Rolle.
Die Geschichte schwappt von der Gegenwart in die Vergangenheit und erklärt, wer wer ist, und warum eigentlich. Die Protagonisten erzählen von ihrer Vergangenheit auf Safaris, in Venedig und San Francisco. Wenn man so liest, was die Protagonisten in ihrem Leben, grade in jungen Jahren, so erleben, denkt man über sein Leben nach, und was man alles schon erlebt hat bzw. noch nicht.
Mein Lieblingskapitel ist auf jeden Fall das Power Point Kapitel. Die Idee ist brillant und ich würde behaupten, dass es die Gefühle von Sashas Tochter weit mehr ausdrückt, als ein normales Kapitel es tun würde.
Was mich an dem Buch jedoch etwas gestört hat, sind die langen Kapitel. Sie waren teilweise bis zu 40 Seiten lang und irgendwann fehlt die Abwechselung. 
Jennifers Egans Schreibstil ist einfach und sehr gut zu lesen. Was mich beeindruckt hat, ist die Art, wie sie New York im Sonnenaufgang/untergang darstellt und wie sie so viele Geschichte auf kleinem Raum so vereint. Jeder kennt jeden. Man sieht Beziehungen entstehen und auseinanderbrechen. 

Alles in allem eine echt gute Geschichte. 


Meine Bewertung:

3,5 von 5 Sternen
Leichte Kost, nicht allzu belastend und wirklich gut durchdacht, jedoch sind die Kapitel zu lang und am Anfang sind die vielen Charaktere verwirrend. Außerdem hat es mich nicht so ergriffen, dass ich es höher bewerten würde.

Teilen auf:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Solve : *
4 × 27 =


*