Sam und Emily: Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls

Titel: Sam und Emily: Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls
Autor: Holly Goldberg Sloan
Seiten: 428
Leseprobe: Klick
Erscheinungsdatum: Juli 2013
Verlag: Arena

Zusammenfassung: 

Ist es Schicksal oder Zufall, wenn ein Augenblick entsteht, der unvergesslich ist?
Sam Border ist immer auf der Flucht. Wenn es einen Gott gibt, dann hat der schon vor langer Zeit beschlossen, ihn im Stich zu lassen. Emily Bell sammelt die Geschichten anderer Menschen. An nichts glaubt sie so fest wie an das Schicksal. Als Sam und Emily einander zum ersten Mal begegnen, wissen sie, dass sie zusammengehören. Doch das Schicksal ist launisch. Die eigene Vergangenheit lässt sich nicht so einfach abschütteln. Und Glück und Unglück liegen nah beieinander.

Meine Meinung:

Aww. Was ein putziges Buch. Es geht um Sam und Emily, die sich, auch, wenn es spießig klingt, in der Kirche kennenlernen. Die beiden verlieben sich und kommen zusammen. Doch dann, meint das Schicksal es nicht gut mit ihnen. 
Alles in allem ist diese Buch, wie oben schon beschrieben, einfach nur putzig. Die beiden Protagonisten sind super durchdacht, aber nicht zu detailliert beschrieben. Sie haben Charakterzüge, die man sich direkt merkt und man mag beide direkt. Auch Sams kleiner Bruder Riddle ist einfach nur cool. Ich fand das Buch wirklich gut, doch ich habe eine kleine Sache, die mich einfach gestört hat: Bobby Ellis. Der Charakter soll ja wahrscheinlich als Idiot dargestellt werden, aber bitte, was ihm am Tag des Schulballs passiert ist einfach too much und nicht realistisch, sorry.
Was ich an dem Buch wirklich toll fand, war die kleine Zusammenfassung am Ende. Generell wechselt die Perspektive ohne Ankündigung (abgesehen von den drei Sternchen ***) zu einer beliebigen. Das ist eine Erzählperspektive, die ich so noch in keinem Buch hatte. Der Vorteil daran war, dass man 1. aus allen Perspektiven mal liest und 2. wurde das Buch dadurch unheimlich locker, was mir das lesen echt angenehm gemacht hat. Weil man am Ende noch mal das Ende der Geschichte aus aller Sicht der Personen ließt, bekommt man richtig dieses „Und das war es, Ende“, Gefühl. Nicht wie in vielen Büchern abrupt, nein, langsam austrudelnd, wird man über die letzten Seiten geführt. Gefällt mir richtig richtig gut!! 
Ich möchte auch auf das Cover hinweisen, welches wirklich wunderschön ist, wenn man das Buch fertig gelesen hat. Das Cover war auch einer der Gründe, weshalb ich mir das Buch zugelegt habe.
Das Buch lebt von Kleinigkeiten. Es ist besonders, dass nicht viel rumgeknuscht oder sonst was wurde. Es ging mehr um Blicke, Gefühle und Gedanken, als physische Aktivität. Find ich persönlich toll, weil ich mir vorstellen kann, dass eine Beziehung die den oben genannten Dingen beruht viel schwerer zu schreiben und zu beschreiben ist, als „Und die küssten sich“. Deshalb, dickes „RESPEKT“ an die Autorin! 

Das Buch war außerdem schön zügig zu lesen. Sehr gefallen haben mir noch Debbie und Tim Bell. Es war mal schon von einer Mutter und einem Vater zu lesen, die den Freund bzw. den Bruder des Freundes nicht komplett ablehnen. Auch, wenn Vorurteile durchaus vorhanden waren.

Meine Bewertung:

4 von 5 Sternen

Alles in einem ein super süßes Buch. Schöne leichte Lektüre, leider ohne wirklich tieferen Sinn, deshalb nur 4 von 5.

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