Ich liebe dich … und dich – Luisa Valentin

Titel: Ich liebe dich .. und dich
Autorin: Luisa Valentin
Erscheinungsdatum: 19. Mai 2014
Verlag: Blanvalet

Zusammenfassung:

Melanie liebt Jonas, er ist DER Traummann für sie. Eines Tages begegnet ihr beim Joggen Tom, der nach einer durchzechten Nacht zwar etwas indisponiert ist, ihr aber trotzdem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und auch Tom kann die schöne Fremde nicht vergessen. Als sie sich zufällig wieder treffen, sprühen die Funken. Aber da ist ja auch noch Jonas … Und der will Melanie um keinen Preis verlieren. Deswegen schlägt er ein gewagtes Liebesspiel vor, an dem sich alle Drei die Finger verbrennen könnten …

Meine Bewertung:

Bei diesem Buch hat mich der Klappentext sofort angesprochen. Sofort habe ich mir Gedanken gemacht, wie diese Dreierbeziehung klang unglaublich aufregend und besonders, jedoch wurde ich enttäuscht.
Zuerst zum Schreibstil: Valentin benutzt eine etwas andere Art der Kapitelgebung. Die Kapitel sind alle nur 2-3 Seiten lang und spielen abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit.
Der Schreibstil ist relativ durchschnittlich und es fehlt das gewisse Etwas.
Am Anfang besteht das Buch eigentlich nur aus Sexszenen, die unangenehmer beschrieben nicht hätten sein können. Man denkt sich als Leser zwischenzeitlich „Och ne, bitte nicht“, da die Autorin die Charaktere fast bloß stellt.
Nun zu der Story: Es geht um Melanie und Jonas, die ein relativ normales Paar zu sein scheinen, doch als Tom in Mellis Leben tritt, verändert sich alles. Melanie verliebt sich in ihn und auch Jonas bekommt Gefühle für ihn, doch die Weise, wie die Dreierbeziehung in Gang kommt ist wirklich seltsam. An ihrem zweijährigen Jahrestag entscheiden Jonas und Melanie sich promt dazu Tom einfach in ihr Bett einzuladen. Realistisch ist etwas anderes. Ich saß leider sehr oft vor dem Buch und habe mir nur gedacht:“Nein, bitte .. nein, wirklich?“, und habe nur den Kopf geschüttelt und hätte das Buch auch abgebrochen, wenn mir Jonas nicht so sympathisch gewesen wäre. Jonas verliebt sich irgendwann in Tom und somit wird das Thema Homosexualität beziehungsweise Bisexualität mal in einer ganz anderen und neuen Weise aufgegriffen. Ob Jonas sich in der etwas verzwickten Beziehung ausleben kann? Lest es selbst!

Meine Bewertung:

2 von 5 Sternen
Ein recht unangenehmer Schreibstil, zu kurze Kapitel um in die Story reinzukommen und eine unwirkliche Story führten bei mir zu unangenehmen Momenten beim Lesen, wo ich am liebsten das Buch geschlossen hätte und es nach ganz hinten in das Bücherregal verbannt hätte.
Jonas ist der einzige Charakter, der die Geschichte ansatzweise am Leben hält.
Für Leute, die mal zwischendurch eine unrealistische Darstellung von einem Liebesleben brauchen, ist dieses Buch perfekt, ansonsten darf man auf keinen Fall eine ernsthafte Story erwarten.

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