Assassin’s Creed – Revelations – Von Flashbacks und vergessenen Helden

 

Nach Brotherhood musste nun auch Assassin’s Creed – Revelations daran glauben. Ezios Geschichte kommt zu einem Ende, doch anstatt das ganze sanft auslaufen zu lassen, lassen die Storyteller es noch mal krachen – und zwar ordentlich.
Die Kiste mit der Aufschrift „Feels“ wurde ein mal auf den Kopf gedreht und es wurde alles ausgeschüttet, was drin steckt.

Neben der üblichen Edenapfel Geschichte landen wir als 52 jähriger Ezio Auditore in Konstantinopel und machen uns mit Sofia auf die Suche nach den Schlüsseln für die Bibliothek in Masyaf. Moment, Masyaf? Richtig gehört. Wir spielen Teile als Ezio, Teile als Altair. Dadurch basteln wir Desmonds Erinnerungen wieder zusammen, damit er nicht völlig krepiert. Alles recht kompliziert, aber naja, ich bin ja nicht hier um die Story wiederzugeben.

Assassin's Creed - Revelations

Relativ schnell ist das gute alte Feeling da. Die gelblich, lilane Stadt glänzt in voller Pracht und die Sonnenuntergänge laden dazu ein ewig auf den Turmspitzen sitzen zu bleiben. Der Soundtrack von Jesper Kid ist wie immer überragend und man erwischt sich immer wieder selbst dabei, wie man sich von der Sammellust ergreifen lässt und hat plötzlich die ganze Stadt wiederhergestellt, alle Schätze gesammelt und dabei steckt man noch in Sequenz 4.

Die Story ist toll. Punkt. Ich bin begeistert. Zugegeben, es ist nur ein recht kurzes Spiel, doch ich bin am Ende sogar ein wenig emotional geworden. Es war ein guter Abschluss. Ich war am Ende glücklich, das hat mich wirklich überrascht. Das Video „Assassin’s Creed Embers“ (KLICK), aus Ubisofts eigener Schmiede, erzählt die Geschichte danach und macht Ezios Geschichte für mich vollkommen rund. Moment, ich muss mir eine Träne wegwischen!

Auch das Kampf-System ist immer noch das gute Bewehrte. Plötzlich gibt es Schußwaffen, ja, nervt ein bisschen, aber es macht es eigentlich auch ein wenig kniffliger und man muss halt noch einen Ticken schneller sein. Mich hat es zumindest angespornt und was gibt es besseres als von der Seilrutsche aus ein Attentat auf einen Schützen zu verüben?

Assassin's Creed - Revelations
Fazit Assassin’s Creed – Revelations:

7,5 von 10 Sternen

Es hatte mich sofort in seinem Bann. Mehr muss ich eigentlich nicht sagen. Die Story von „Assassin’s Creed – Revelations“ plätschert so vor sich hin, ist kompakt, aber knackig, am Ende reißt es einen dann noch mal völlig mit und man legt ein wenig stutzig und traurig den Controller weg. Eine kleine Ära geht zu Ende und mit ihr auch die Geschichte des Videospielcharakters, der mein Herz ab der ersten Sekunde hatte.
Auch, wenn diese „Assassinen rekrutieren“-Sache wieder ein kleines Problem war, konnte ich gut drüber hinwegsehen, man muss es wahrscheinlich einfach mögen.
Das Spiel glänzt durch tolle Atmosphäre, super Soundtrack, genial kniffelige Klettersequenzen, die mich wirklich manchmal zur Verzweiflung gebracht haben und ganz viel Herz.
Ich hätte nicht erwartet, dass man die Kletterparts so gut in die Hauptstory einbinden kann. Das kannte man von den Vorgängern schließlich nur von den Nebenequests.
Alles in allem ein tolles Spiel außer, dass es von der Größe her halt nur ein Teil ist, in dem ein Jahr Entwicklung steckt. Das merkt man und das schmerzt ein wenig.  Von den UNFASSBAR nervigen Desmond-Erinnerungen (die ich nie beendet habe) will ich erst gar nicht anfangen. Und ich hätte mir noch ein paar mehr Orte gewünscht. Das gibt einen kleinen Abzug. Kappadokien war genial, aber der Aufenthalt zu kurz und ein paar Vororte Konstantinopels hätten nun auch niemandem mehr Arbeit gemacht.

Assassin's Creed - Revelations

 

Erscheint am: 1. Oktober 2012
USK: 16
Publisher: Ubisoft
Konsole: PS3 (gespielte Konsole), Xbox360, PC
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