Percy Jackson – im Bann des Zyklopen – Review

Film: Percy Jackson – im Bann des Zyklopen
Buch: Percy Jackson – im Bann des Zyklopen – Rick Riordan
3D: ja
Spiellänge: 1 Std. 46 Minuten
Filmstart: 15. August 2013
Genre: Fantasy, Abenteuer
Mehrteiler: Ja, 1. Teil: Percy Jackson – Diebe im Olymp
Trailer: Klick  

Zusammenfassung: 

Percy Jackson (Logan Lerman) ist mehr als ein gewöhnlicher Junge. Vor einiger Zeit fand er heraus, dass er der Sohn des Meeresgottes Poseidon ist. Nachdem er dem Göttervater Zeus seinen Herrscherblitz wieder zurückgebracht hat, kehrt er mit seinem besten Freund Grover Underwood (Brandon T. Jackson) und seiner neuen Begleiterin Annabeth (Alexandra Daddario) ins Camp der Halbgötter zurück. Doch das Lager wird angegriffen, der schützende Wall existiert auf einmal nicht mehr und Grover wird entführt. Nur wenn Percy das Goldene Vlies findet, kann er das Camp retten und seinen besten Freund aus den Fängen des mächtigen Zyklopen befreien. Dazu braucht er die Hilfe von Annabeth und seinem Halbbruder Tyson (Douglas Smith). Zusammen mit seinen Begleitern begibt er sich auf zur tollkühnen Rettungsaktion, die sie zum „Meer der Monster“ führt, welches den Menschen auch unter dem Namen „Bermuda-Dreieck“ bekannt ist.

Meine Meinung:

Bevor ich euch erzähle, wie ich den Film fand, möchte ich euch wissen lassen, dass ich das Buch gelesen habe und grundsätzlich der Meinung bin, dass Buch und Film zwei grundlegend verschiedene Dinge sind. Filme entsprechen selten der Erwartung, weil andere entscheiden, wie die eigenen Fantasien dargestellt werden. Deshalb habe gehe ich etwas anders auch Filme ein, als es Filme tun und einfach schreiben „Der Film war scheiße, das Buch ist 10x besser“.

Yey! Mein erster 3D Film sollte direkt eine Buch Verfilmung meines Lieblingsautors sein. Der 1. Teil kam vor drei Jahren raus und war ganz gut. Nicht perfekt, aber ganz gut. Es wurden leider ein paar echt gute Sachen aus dem Buch weggelassen, aber es wurde eigentlich das grundlegende gut umgesetzt.
Der 2. Teil ist.. nennen wir es anders. Das Buch hat mir ganz gut gefallen, war aber bei weitem nicht das beste der fünf. Das Camp ist in diesem Film viel besser umgesetzt worden als im ersten Teil. Annabeth hat endlich blonde Haare und Tyson wurde zum Glück vom Buch übernommen, wenn auch etwas anders. Was mich recht früh im Film enttäuscht hat, war, dass Pierce Brosnan nicht mehr Chrion gespielt hat. Sowas finde ich immer echt schade. Da produziert man einen zweiten Teil von einer echt guten Buchseite und dann muss man schon so früh anfangen die Schauspieler bzw. Rollen durch neue zu ersetzten. Aber gut, bei Harry Potter war es Dumbledore, der direkt nach dem zweiten Film gewechselt wurde.
Was mich natürlich sehr gefreut hat, war, dass man Jake Abel so oft im Film sieht. Er spielt, meiner Meinung nach, den perfekten Luke. Was im Film jedoch nicht so durch kommt, ist, der Drang zu Percys Heldentaten. Es ist mehr die Teamarbeit, die zum Ziel führt, was irgendwie nicht so richtig Riordans Intention war. Dass sie Circes Island anders dargestellt hatten fand ich auch schade. Die Idee mit dem Freizeitpark ist nett, jedoch wirklich nicht das, was ich erwartet habe. Außerdem schien es mir irgendwie zu einfach. Der ganze Film, die Herausforderungen schienen zu einfach. Dass am Ende immer das Gute siegt, ist ja wirklich nichts neues, aber hier wurde einem an manchen Stellen echt langweilig deswegen.
Was ich echt nicht gut fand war, Kronos Auferstehung. Sorry, aber wenn man einen 5-teiler verfilmt, kann man nicht einfach den Titan mal eben so auferstehen lassen, als wäre es kein Problem. Flies drauf und here we go, lasset uns die Welt zerstören. Das geht einfach GAR NICHT. Das spricht gegen alle Buchhandlungen und find ich echt nicht gut, auch, wenn ich Buch und Film als zwei Dinge behandel. Nein, einfach NEIN!
Was ich jedoch ein wenig gefeiert habe, war Percabeth. Jeder aus dem Percy Jackson Fandom weiß, wovon ich spreche. Ständig haben sie sich umarmt und es hat etwas geknistert. Me gusta. 🙂

Meine Bewertung:

3 von 5 Sternen

Dafür, dass ich so lange auf den Film gewartet habe, war es nicht so der Knaller. Der Film war ganz nett, sie haben die Handlung ganz gut umgesetzte, jedoch ging zwischendurch GANZ die Parallelität zum Buch verloren, was ich echt schade fand.
 

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