Die 5. Welle – Rick Yancey

Titel: Die 5. Welle
Autor: Rick Yancey
Seitenzahl: 480
Erscheinungsdatum: 14.April 2014
Verlag: Goldmann
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Zusammenfassung:

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält …

Meine Meinung:

Als aller erstes zum Schreibstil des Autors: Er schreibt recht angenehm, man kann gut viele Seiten hintereinander weg lesen. Die Story steht sich um Cassie und man erfährt, dass Cassie nicht in einer normalen Welt lebt.
Ich möchte nicht viel zum Inhalt sagen, da es sehr… viel war.
Ich hatte ehrlich gesagt sehr viele Probleme mit dem Buch. Es ist einfach zu viel des Guten. Der Autor versucht ganz viele Dystopie Elemente in das Buch zu stopfen und versucht direkt das negativste vom negativen zu vermitteln. Ich möchte das Buch nicht mit spezifischen Büchern vergleichen, aber ich mag es nicht, wenn ich eine Dystopie – in diesem Fall sogar wie viele andere Bücher in Trilogie Form – lese und diese VÖLLIG den Bezug zur Realität verliert. An diesem Buch ist nichts „normal“, basiert aber auf einem „normalen“ Mädchen. Das passt nicht. Das ist einfach nicht gut umgesetzt worden. Es war hart zu lesen und dann kam – wie sollte es anders sein – auch noch die typische, kitschige, völlig boden- und realitätslose Beziehung ins Spiel.
Eigentlich sammelt das Buch eine Menge Klischees und der Autor reiht sie an einander und das  ergibt es wieder einen neuen Versuch eine ähnlich erfolgreiche Trilogie wie „Die Bestimmung“ von Veronica Roth oder „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins zu schreiben, was aber hier völlig – und ja ich werte schon nach dem ersten Buch- misslingt.
Definitiv kein guter Anfang und ich werde die Reihe auch nicht weiterlesen.

Meine Bewertung:

2 von 5 Sternen.
Viel zu viele Ideen in einem Buch verpackt, was man beim lesen merkt. Der Ansatz ist okay, aber nicht neu. Schade. Die Idee mit den 5 Wellen ist wirklich nicht schlecht aber das Potenzial wurde durch Klischees und schlechte Umsetzung zunichte gemacht.
Ein kleines Lob gibt es aber für das Cover. Es ist wirklich wundervoll und das war der eigentliche Grund, weshalb ich mir das Buch gekauft habe.

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2 Kommentare

  1. Der Autor heißt RICK YANCEY nicht NICK ! 😀

  2. Ups, danke! Hab ich mich doch glatt verguckt 😀
    Wenn die Bücher Umschläge haben, nehm ich die halt immer ab. Danke 🙂

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