Assassin’s Creed Identity – Renaissance für die Hosentasche

Die italienische Renaissance. Im Licht der untergehenden Sonne liegt sie da, ruhig, und doch sind viele Leute unterwegs. Geschäftiges Treiben herrscht in den schmalen Straßen Florenz. Doch zwischen genau diesen Menschen treiben wir uns rum, bereit die Stadt vom Bösen zu befreien. Die Klinge in der Menge.
Was hier nach einer Beschreibung von „Assassin’s Creed II“ klingt, trifft ab sofort auch auf Assassin’s Creed Identity zu.
Das Spiel erschien gestern am 25. Februar für iOS Geräte (iPad 3 und iPhone 5 aufwärts) und kostet grade mal 4,99€.
Doch Assassin’s Creed für die Hosentasche, funktioniert das?

Assassin' Creed Identity

Die Antwort ist ünberraschender Weise ja. Nach ein paar Stunden im Spiel lässt sich sagen, dass es die beste Klobeschäftigung seit langem ist. Denn für viel mehr reicht der Akku leider nicht. Eine Steckdose sollte immer in Sicht sein.
Das Spiel ist mit 2,25 GB zudem auch noch sehr groß, was die Grafik und das ruckelfreie Laufen doch ganz gut rechtfertigen.
Die Grafik ist überraschend gut und steht den Spielen von 2007 oder 2009 in nichts nach. Damit hätte ich tatsächlich nicht gerechnet, deshalb gibt das noch mal einen kleinen positiven Bonus.

Assassin’s Creed Identity – Ubisoft probiert sich im Rollenspiel

Anders als die anderen Assassin’s Creed Spiele, kommt der Teil als RPG daher und lässt uns einiges offen. Leveln, skillen, Punkteverteilung – alles scheint wie bei einem normalen RPG.
Die Missionen sind nicht gerade schwer und sollten für jeden machbar sein.
Wer Open-World Gameplay erwartet, ist hier leider falsch. Außerhalb der Missionen bewegen kann man sich leider nicht.
Die Steuerung ist sogar recht präziese und bis auf ein paar kleine „runterfall“-Fehler ist sie ziemlich gut ausbalanciert.

Assassin' Creed Identity
Zum Stealth spielen ist das ganze Spiel leider nicht ausgelegt. Um präziese in Verstecke zu hopsen fehlt, mir zumindest, die Geduld und wirklich viele gibt es davon sowieso nicht.
Wer also auf der Suche nach einem Assassin’s Creed für die Tasche ist, sollte hier ganz gut bedient sein. Eine Akku-Powerbar sollte man jedoch dabei haben. Das Spiel saugt nämlich Akku wie sau. Außerdem ist es nicht angenehm mit dem Kabel am Rand zu spielen, da macht sich leider das Medium Smartphone bzw. Tablet sichtbar. Eine Lösung gibt es dafür noch nicht. Außer man lädt das Handy voll, spielt 20 Minuten und legt es dann wieder für eine Stunde weg. Perfekt gelöst ist das leider nicht.

Gespielt habe ich es auf dem iPhone 5S und auf dem iPad Mini 1, wobei es auf dem iPad sehr geruckelt hat und ständig abgestürzt ist.

Bild-Quellen: www.pocketgamer.co.uk, www.kotaku.com

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