Schick und schlau – Withings Steel Smartwatch

Es mag wie eine furchtbar kitschige Liebesgeschichte wirken, doch das hier ist eine Review. Nichts ist erfunden. Gar nichts bezahlt. Lediglich das Produkt wurde mir von Withings zur Verfügung gestellt.

Für eine sehr lange Zeit suchte ich nach der perfekten Uhr für den Tag. Einziger Wunsch: nicht zu groß und bitte mit Schrittzähler. Ich bin kein Fan von Smartwatches, weshalb schon mal der halbe Markt wegfiel. Doch ich wollte meine Bewegung tracken. Nicht um meinen wunderbar mobilen Alltag zu tracken, das dann in meiner Instagramstory zu teilen und zu zeigen, wie viel ich unterwegs war. Nein, einfach nur als Erinnerung, dass ich mal wieder zu lange auf dem Sofa gesessen habe und vielleicht mal eine Runde an der frischen Luft drehen sollte. Genau deshalb wollte ich auch keine sportliche Uhr. Ich wollte eine einfache, eine schicke, eine Uhr-Uhr halt. Mit Ziffernblatt, Zeigern – eine Uhr eben. Doch dieser Wunsch in Kombination mit Schrittzähler gibt es nicht. Dachte ich zumindest.

Nach langer Recherche fand ich online dann die Withings Steel. Ich googelte, wo der Haken war, fand jedoch keinen. Also schrieb ich Withings an, ob sie mir nicht eine zur Verfügung stellen möchten, damit ich sie teste. Diese Website hier dreht sich um Dinge, die mir wichtig sind, von denen ich erzählen möchte. Deshalb freute ich mich, als Withings mir zusagte. Wenige Tage später flatterte die Uhr bei mir herein und ein paar aufregende Monate begannen. Denn sie wohnt schon etwas länger an meinem Arm.

Withings
Quelle: Carolin Aufermann

Die Withings Steel ist eine recht einfache Smartwatch, an der das einzig smarte ist, dass sie meine Schritt und Bewegung mitverfolgt. Das wars auch schon. Sie könnte mich noch wecken, doch ich schlaf lieber ohne Armband am Arm. Seit ich die Uhr trage, bin ich gefühlt mehr zur Ruhe gekommen. Ich checke mein Handy nicht mehr, wenn ich die Uhrzeit haben will, ich fühle mich fast schon gestört, wenn ich sie nicht an meinem Körper habe und mein Handy rauskramen muss. Es ist eine interessante Mischung aus mehr Distanz von Technik und einer Smartwatch am Arm. Für mich funktioniert diese Mischung aber großartig und ist genau das was ich gesucht habe.

Die Uhr ausgepackt, synchronisierte ich sie mit der App, was sehr unkompliziert war, und stellte Uhrzeit und Bewegungsziel ein. Das wars. Von nun an habe ich den kleinen Tacho am Arm, der mir zeigt wie weit ich auf der 100% Bewegungsskala heute schon gekommen bin. In der App kann ich den Fortschritt auch regelmäßig tracken, bekomme kleine Belohnungsbadges, wenn ich es geschafft habe bestimmte Distanzen zu laufen. Das wars. Und das ist fantastisch. Ich trage die Uhr wirklich jeden Tag und checke die App verhältnismäßig wenig. Wenn es jedoch um den Sport geht, schaue ich genauer hin.

Denn neben der Bewegungsanzeige, kann die Uhr noch etwas anderes smartes. Die Uhr erkennt von meinem Movement her, welchen Sport ist gerade mache. Da die Uhr wasserdicht ist, habe ich direkt mal probiert mit ihr schwimmen zu gehen, was grandios funktioniert hat. Die App hat meine Zeit im Wasser gemessen, die Distanz leider nicht. Die Distanz hätte ich mir schon gewünscht, jedoch verfügt die Uhr nicht über ein GPS Sender, weshalb die Distanz einfach nicht möglich ist. Doch die Zeit, die ich im Wasser war, war erschreckend akkurat. Zugegeben, das hat mich beeindruck, denn erwartet hatte ich das nicht. Die Uhr hält stetig dicht, macht keinerlei Probleme, die Armbänder auch nicht.

Quelle: Carolin Aufermann / Health Mate App (iOS)

Radfahren erkennt die Uhr leider nicht, aber das macht mein Tacho am Fahrrad. Auch hier wäre wieder das GPS Problem. Das Tracken des Gehens funktioniert fantastisch. Denn anstatt nur die reine Distanz zu messen, wie das iPhone, wird der Tracker aktiviert, wenn ich mich bewege. Sprich, auch spülen und Wäsche aufhängen werden als Bewegung getrackt. Es sind natürlich keine Schritte, als welche sie getrackt werden, aber sie gehören zur Bewegung dazu. Und Bewegung ist schließlich nicht nur Schritte machen.

Die Withings Steel ist somit genau das was ich gesucht habe. Ich habe bereits eine Apple Watch besessen und wurde damit nie richtig glücklich. Die Uhr war zu dick, und andere Smartwatches sind meist noch dicker – mich stört das. So ist die Steel eine schöne, dezente Lösung. Es gibt noch ein anderes Modell, was sozusagen ein Level-Up ist. Die Steel HR hat einen Herzfrequenzmesser drin und mehr Funktionen. Withings hat mich gefragt, ob ich die HR haben möchte, doch ich wollte etwas Einfacheres, also habe ich micht dagegen entschieden.

Ich bin sehr happy mit meiner Withings Steel und kann sie jemandem, der eine simple Uhr sucht, die schick aussieht und auch noch die Bewegung trackt, wärmstens empfehlen. Die Qualität der Uhr hat mich direkt überzeugt, die der Armbänder ebenfalls. Direkt am Anfang der Nutzung bin ich hängengeblieben und mein eins meiner Armbänder hat einen kleinen Riss am Schnellverschluss bekommen. Ich hab direkt Angst gehabt, dass es weiter einreißen würde, blieb jedoch komplett ganz. Auch nach mehreren Monaten hat sich nichts geändert und der Riss hat die gleiche Größe behalten. Das Metall und die Bänder haben sich nicht verfärbt. Wenn ein paar Schweißreste übrig sind, kann man sie problemlos unter Wasser abwaschen und alles sieht wieder aus wie neu.

Wer ein wenig von dem Hin und Her wegen der Namen verwirrt ist: Withings hat das Uhrenprojekt von Nokia wieder übernommen. Deshalb laufen die Uhren nun unter „Withings Steel“, auch, wenn auf meiner noch Nokia steht. Da ich kein Fan davon bin alte Bestände zu vernichten, fand ichs richtig gut, dass ich noch ein altes Modell bekommen habe, dass die gleichen technischen Werte hat, wie das Modell auf dem Withings steht. Einen Unterschied macht es also nicht.

Danke an Withings für die tolle Zusammenarbeit! Wenn ihr euch die Produkte mal anschauen möchtet, klickt doch einfach auf den Namen Withings.

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